Trump kritisiert anhaltende Militäreinsätze der USA: Anders als viele westliche Politiker, die ein Weiter so fordern, soll Trump laut Zeit erkannt haben: „Wir gewinnen nicht“. Der Präsident soll sich vehement beschwert haben, wie die Armee es zulassen könne, dass die USA einen Krieg verlieren. Er fragte, was den die Vision für die Zukunft Afghanistan sei, als er gefragt wurde, einer weiteren Aufstockung der Zahl der Soldaten in Afghanistan zuzustimmen. Und er äußerte sich mehrfach kritisch zu lang andauernden Militäreinsätzen außerhalb der USA und propagierte – ganz im Sinne seines Wahlkampfmottos America First – eine Rückbesinnung auf die innenpolitische Agenda. Der militärisch-industrielle Komplex allerdings verdient kräftig an den Kriegen und will deshalb permanente Kriege! Und die Eliten der westlichen Länder wollen die politische Kontrolle über die Rohstoffe behalten, wenn nötig auch mit Gewalt, egal wie vielen Menschen in den Ländern und auch aus ihren Ländern dabei ihr Leben verlieren! Die Zeit macht eher Trump lächerlich als die, die trotz aller der Erfahrungen in Afghanistan – trotz der vielen Toten, trotz dem Erstarken der Taliban – nicht die zu hinterfragen, die weiter an der militärischen Logik festhalten.

Afghanistan: Zahl ziviler Opfer auf Höchststand

Donald Trump:

Wie ein US-Präsident seine Berater zum Schreien bringt

Welche Strategie haben die USA in Afghanistan? Laut Medien keine. Donald Trump sei frustriert, Treffen endeten im Chaos, Berater seien fassungslos über dessen Vorschläge.
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„Wir gewinnen nicht“, soll Trump bei einem Treffen am 19. Juli im Situation Room des Weißen Hauses frustriert festgestellt haben. Der Präsident soll sich vehement beschwert haben, wie die Armee es zulassen könne, dass die USA einen Krieg verlieren. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Insider. Trump soll seinem Verteidigungsminister James Mattis und Generalstabschef Joseph Dunford nahegelegt haben, den US-Oberkommandierenden in Afghanistan, General John Nicholson, zu entlassen. Dann verlangte der Präsident nähere Informationen zum „End-Zustand“ in dem Land am Hindukusch.

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Ein weiteres Treffen zu Afghanistan wurde für diesen Donnerstag angesetzt. Bis dahin wollen McMaster, Mattis und weitere Top-Berater Antworten auf Trumps Fragen vorbereiten – um den überaus skeptischen Präsidenten von der neuen US-Strategie für die Region zu überzeugen. Zentraler Teil ist die Aufstockung der US-Truppen in Afghanistan von derzeit 8.400 Soldaten um weitere 4.000.

Dieser Plan von Verteidigungsminister Mattis ist derzeit blockiert. Trump hatte dem Ressortchef zwar bereits vor einiger Zeit freie Hand bei der Verlegung von US-Truppen gegeben. Gleichzeitig äußerte er sich mehrfach kritisch zu lang andauernden Militäreinsätzen außerhalb der USA und propagierte – ganz im Sinne seines Wahlkampfmottos America First – eine Rückbesinnung auf die innenpolitische Agenda.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-08/donald-trump-afghanistan-taliban-strategie

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