VW-Arbeiter in der Slowakei streikten erfolgreich: VW beschäftigt in der Slowakei 12.300 Mitarbeiter. 70 Prozent davon beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben an dem seit Dienstag laufenden Streik. Es ist die erste Arbeitsniederlegung bei VW in der Slowakei. Dort ist der Konzern der größte Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft. Nach Gewerkschaftsangaben verdienen die VW-Beschäftigten im Schnitt 1800 Euro im Monat einschließlich Boni. Das sei zwar das Doppelte des Durchschnittseinkommens in der Slowakei. Die VW-Kollegen in Deutschland bekämen aber für vergleichbare Arbeit mit 4200 Euro deutlich mehr. In Bratislava werden etwa der Geländewagen Touareg, der Kleinwagen Up und der Audi Q7 und Autos für fünf Marken produziert, nämlich VW, Porsche, Audi, Seat und Skoda.Die Belegschaftsvertreter weisen darauf hin, dass das Automobilwerk am Stadtrand von Bratislava eines der produktivsten im weltweiten Konzernverbund sei und die Mitarbeiter trotzdem nur einen Bruchteil des Lohns ihrer deutschen Kollegen erhielten. Das habe man nun 25 Jahre lang akzeptiert und Volkswagen Börsen-Chart zeigen damit hohe Gewinner ermöglicht. Nun sei Zeit für eine Beteiligung der Arbeiter an diesem Erfolg.

VW meldet Lohnabschluss in der Slowakei – Streik beendet

25. Juni 2017 Kompromiss sieht eine Lohnerhöhung von 13,5 Prozent mit Laufzeit bis August 2019 vor Bratislava – Nach einem sechstätigen Streik bei Volkswagen in der Slowakei hat sich das Management eigenen Angaben zufolge mit der Gewerkschaft auf einen Lohnabschluss geeinigt. Eine VW-Sprecherin sagte am Sonntagabend, die Beschäftigten würden am Montag die Arbeit wiederaufnehmen. Der Kompromiss sieht demnach eine Lohnerhöhung von 13,5 Prozent mit Laufzeit bis August 2019 vor. Hinzu komme ein Einmalzahlung von 500 Euro. Die Gewerkschaft hatte zuletzt ein Lohnplus von 13,9 Prozent gefordert, das Angebot der Unternehmensführung lag bei neun Prozent.

VW beschäftigt in der Slowakei 12.300 Mitarbeiter. 70 Prozent davon beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben an dem seit Dienstag laufenden Streik. Es ist die erste Arbeitsniederlegung bei VW in der Slowakei. Dort ist der Konzern der größte Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft. Wichtigster Impulsgeber für das Wirtschaftswachstum ist die Autobranche.

In der Slowakei mit 5,4 Millionen Einwohnern werden mehr als eine Million Autos im Jahr produziert. Auf eine derartige Quote kommt kein anderes Land. Der Streik wurde von der Regierung unterstützt, die sich für höhere Einkommen einsetzt.

Nach Gewerkschaftsangaben verdienen die VW-Beschäftigten im Schnitt 1800 Euro im Monat einschließlich Boni. Das sei zwar das Doppelte des Durchschnittseinkommens in der Slowakei. Die VW-Kollegen in Deutschland bekämen aber für vergleichbare Arbeit mit 4200 Euro deutlich mehr. In Bratislava werden etwa der Geländewagen Touareg, der Kleinwagen Up und der Audi Q7 gebaut. (APA, 25.6.2017) – derstandard.at/2000059783500/VW-meldet-Lohnabschluss-in-der-Slowakei-Streik-beendet

wenige Stunden vorher meldete das Manager-Magazin noch. Der Streik geht weiter:

Streik in Slowakei bedroht Produktion von Volkswagen

Das Werk von Volkswagen in Bratislava wird seit Dienstag bestreikt

Der Streik bei Volkswagen Slovakia in Bratislava dauert an. Lohnverhandlungen zwischen Gewerkschaftsvertretern und Unternehmen blieben zunächst ergebnislos, wie die Agentur TASR am Wochenende unter Berufung auf eine Sprecherin von VW Slovakia meldete. Erstmals in der 25-jährigen Firmengeschichte hatten die Beschäftigten am vergangenen Dienstag die Arbeit niedergelegt. Sie fordern mehr Geld.

Auch wenn die Konfliktparteien in mehreren Gesprächsrunden Kompromisse angeboten hatten, bleiben die Grundsatzposition gegensätzlich. Die Belegschaftsvertreter weisen darauf hin, dass das Automobilwerk am Stadtrand von Bratislava eines der produktivsten im weltweiten Konzernverbund sei und die Mitarbeiter trotzdem nur einen Bruchteil des Lohns ihrer deutschen Kollegen erhielten. Das habe man nun 25 Jahre lang akzeptiert und Volkswagen Börsen-Chart zeigen damit hohe Gewinner ermöglicht. Nun sei Zeit für eine Beteiligung der Arbeiter an diesem Erfolg.

Die Firmenleitung betont, mit einem durchschnittlichen Bruttolohn von 1800 Euro pro Monat sei die Bezahlung bei VW doppelt so hoch wie das Durchschnittseinkommen in der Slowakei. Der Autobauer hat in dem Land rund 12.000 Beschäftigte.

Volkswagen ist einer der größten Arbeitgeber und Exporteure der Slowakei. Innerhalb des Volkswagen-Konzerns wiederum gilt der slowakische Standort als einer der modernsten und produktivsten. Dort werden Autos für fünf Marken produziert, nämlich VW, Porsche, Audi, Seat und Skoda.

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