Richtungsstreit bei den US-Demokraten: Nach vier verlorenen Wahlen durch Clinton-Mitte-Kandidaten wird die Sanders-Richtung in der Demokratischen Partei stärker. Die Parteilinke fordert Konsequenzen. Mit der übertriebenen Vorsicht schwammiger Konzepte, mahnt sie, lasse sich kein Blumentopf gewinnen – schon gar nicht die Kongresswahl im November 2018, bei der die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobern wollen, um Trump auszubremsen. Was die Partei bislang an Programmen formuliert habe, sei nicht nur zu verwaschen, sondern auch zu wenig orientiert an den Alltagssorgen der Menschen, kritisiert der Flügel um Sanders. Mit zunehmender Lautstärke drängen linke Demokraten darauf, eine Art amerikanischen Jeremy Corbyn zur Leitfigur zu küren. Auf Politiker vom Schlage des britischen Labour-Chefs zu setzen, die nicht ständig auf Umfragen schielen, sondern im Interesse der eigenen Klientel Klartext reden. Weniger Kompromiss, mehr Kampfgeist, lautet die Devise. Viele Wähler trauten den Demokraten einfach nicht zu, sich den Themen zu widmen, die sie daheim am Küchentisch wirklich bewegen. Ergo müsse die Partei mehr Mühe darauf verwenden, an überzeugenden ökonomischen Botschaften zu feilen. Man müsse der frustrierten Arbeiterschaft endlich beweisen, dass man ihre Nöte verstehe, mahnt sie. Mit den Worten von Bernie Sanders fordert die Linke, sich stärker um die Jungen zu kümmern, um die Millennials, denen das Gerede vom „American Dream“ angesichts exorbitanter Studiengebühren oft wie Hohn vorkommen muss. 4000 linke Aktivisten hatten sich bei einem Bürgergipfel versammelt. Der Titel: „BUILDING THE POLITICAL REVOLUTION“, die politische Revolution organisieren. Die Aktivisten wollen die USA so schnell wie möglich grundlegend transformieren. Sie wollen dazu eine Basisbewegung aufbauen, die sich mit Bernie Sanders identifiziert, aber auch darüber hinausgeht. Sie soll überall lokal aufgebaut werden. Heimlicher Star der Versammlung war der Afro-Amerikaner, Chokwe Antar Lumumba. Er gewann die Bürgermeisterwahl in Jackson/Mississippi. Er gehört zur Malxom X-Basisbewegung, ist Begründer eine Menschenrechtsbewegung und einer Bewegung für soziale Gerechtigkeit. In Jackson gibt es auch eine Bewegung für Wirtschaftsdemokratie und zum Aufbau eines Genossenschaftswesens.

Bild:

foto: foto: afp / jim young

Anhänger von Bernie Sanders (als Maske) jubeln dem Senator aus Vermont beim „The People’s Summit“ in Chicago am 10. Juni zu.

Richtungsstreit bei den US-Demokraten

FRANK HERRMANN AUS WASHINGTON 23. Juni 2017, Bei den Nachwahlen zerplatzten die Träume der Opposition. Das Sanders-Lager gewinnt an Gewicht Hätte Jon Ossoff das Votum im sechsten Kongresswahlbezirk von Georgia gewonnen, hätte sich Hillary Clinton nachträglich bestätigt gefühlt. Denn Ossoff, ein 30 Jahre alter Dokumentarfilmer, führte einen Wahlkampf, wie ihn auch die gescheiterte Präsidentschaftskandidatin geführt hatte.

Er warb mit aller Macht um die politische Mitte, genauer gesagt um die Gunst jener gut verdienenden Bewohner gepflegter Vorstadtsiedlungen, die traditionell eher den Konservativen zuneigen, aber zugleich mit der populistischen Sprache eines Donald Trump hadern. Was zu kurz kam, waren Antworten auf die Frage, wofür er selbst eigentlich stand.

Die Parteilinke fordert Konsequenzen. Mit der übertriebenen Vorsicht schwammiger Konzepte, mahnt sie, lasse sich kein Blumentopf gewinnen – schon gar nicht die Kongresswahl im November 2018, bei der die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobern wollen, um Trump auszubremsen. Es ist die Stunde der Nüchternheit, nüchterner Bestandsaufnahmen.

Vier Niederlagen bei Nachwahlen

Bei vier Nachwahlen in Folge, fällig geworden, weil die bisherigen Abgeordneten ins Kabinett Trumps aufrückten, haben die Demokraten den Kürzeren gezogen. Erst in Kansas und Montana, dann in South Carolina und Georgia. Zwar fiel der Abstand geringer aus, als es normalweise in diesem „roten“, republikanischen Milieu der Fall ist. Doch vor allem in Georgia, wo im Speckgürtel der Metropole Atlanta ein Paukenschlag dröhnen sollte, zerplatzten die Träume der Opposition.

Umso heftiger ist nun ein Richtungsstreit in ihren Reihen entflammt. Oberwasser haben die Anhänger von Bernie Sanders, des Senators aus Vermont, der gerade bei Jüngeren punktet, weil er authentisch wirkt, ein Original, das nicht erst Scharen von Imageberatern konsultieren muss, ehe er eine Meinung äußert.

Was die Partei bislang an Programmen formuliert habe, sei nicht nur zu verwaschen, sondern auch zu wenig orientiert an den Alltagssorgen der Menschen, kritisiert der Flügel um Sanders. Mit zunehmender Lautstärke drängen linke Demokraten darauf, eine Art amerikanischen Jeremy Corbyn zur Leitfigur zu küren. Auf Politiker vom Schlage des britischen Labour-Chefs zu setzen, die nicht ständig auf Umfragen schielen, sondern im Interesse der eigenen Klientel Klartext reden. Weniger Kompromiss, mehr Kampfgeist, lautet die Devise.

Miese Marke

Dafür steht Tim Ryan, ein Abgeordneter aus Youngstown, einer abgewrackten Industriestadt im Rostgürtel Ohios. Vor ein paar Monaten war er noch gescheitert bei dem Versuch, Nancy Pelosi, die 77-jährige Ex-Vorsitzende der Abgeordnetenkammer, von der Spitze der demokratischen Fraktion im House of Representatives zu verdrängen. Doch niemanden würde es überraschen, würde er demnächst zum zweiten Mal Anlauf nehmen.

„Unsere Marke ist noch schlechter als die Marke Trump“, wettert Ryan. Viele Wähler trauten den Demokraten einfach nicht zu, sich den Themen zu widmen, die sie daheim am Küchentisch wirklich bewegen. Ergo müsse die Partei mehr Mühe darauf verwenden, an überzeugenden ökonomischen Botschaften zu feilen. Im Übrigen bringe es nichts, sich damit zu trösten, dass man im Duell mit Trump moralische Siege erringe, sagt Ryan. „Entweder gewinnst du, oder du verlierst. Was zählt, sind allein echte Siege.“

Debbie Dingell, eine Kongressabgeordnete aus Michigan, sieht es ähnlich. Man müsse der frustrierten Arbeiterschaft endlich beweisen, dass man ihre Nöte verstehe, mahnt sie. Mit den Worten von Bernie Sanders fordert die Linke, sich stärker um die Jungen zu kümmern, um die Millennials, denen das Gerede vom „American Dream“ angesichts exorbitanter Studiengebühren oft wie Hohn vorkommen muss.

Auch Chuck Schumer, ranghöchster Demokrat im Senat, gerät unter Druck. Vor einem Jahr hatte er mit Blick auf das Duell ums Weiße Haus noch überaus optimistische Töne angeschlagen. „Für jeden Arbeiter, den wir im Westen Pennsylvanias verlieren, gewinnen wir zwei moderate Republikaner in den Vororten Philadelphias dazu“, hatte er den Ansatz der Zentristen auf einen Nenner gebracht. Tatsächlich war es die frustrierte weiße Arbeiterschaft in Michigan, Pennsylvania und Wisconsin, die den Ausschlag für Trumps Wahlsieg gab. (Frank Herrmann aus Washington, 23.6.2017) – derstandard.at/2000059671563/Richtungsstreit-bei-den-US-Demokraten

Trump wirft Clinton Konspiration gegen „verrückten Bernie“ vor

25. Juni 2017,

Präsidentschaftskandidatin sei mit ihrer Demokratischer Partei gegen ihren Vorwahl-Gegner vorgegangen

Washington – Der wegen der Russland-Affäre in Bedrängnis geratene US-Präsident Donald Trump schießt nun auch gegen seine ehemalige Wahlgegnerin Hillary Clinton. Via Twitter warf er ihr am Sonntag „Kollusion“, also geheime Absprachen, verschwörerische Zusammenarbeit mit ihren Demokraten vor, um ihren innerparteilichen Vorwahl-Rivalen Bernie Sanders aus dem Feld zu schlagen.

„Kollusion“ ist der Begriff, der auch im Zusammenhang mit FBI-Untersuchungen von Russland-Kontakten des Trump-Wahlkampflagers im vergangenen Jahr verwendet wird. Russland wird Wahlbeeinflussung mit Hilfe von Cyberangriffen vorgeworfen. Das FBI und der Kongress untersuchen, ob es dabei eine etwaige Zusammenarbeit mit dem Trump-Lager gegeben hat. Clinton habe mit den Demokraten unter einer Decke gesteckt, um den „verrückten Bernie Sanders“ im Vorwahlkampf zu schlagen, twitterte Trump. „Ist es ihr erlaubt zu konspirieren? Unfair Bernie gegenüber!“ Bereits zuvor hatte Trump im Zusammenhang mit der Russland-Affäre seinen Vorgänger Barack Obama angegriffen. Er warf ihm vor, nichts gegen die russische Einmischung getan zu haben, obwohl er schon Monate vor der Wahl darüber informiert gewesen sei. (APA, 25.6.2017) – derstandard.at/2000059776207/Trump-wirft-Clinton-Konspiration-gegen-verrueckten-Bernie-vor

Bei einem Kongress der US-Bürger erklärt Bernie Sanders: Wir werden eine Revolution machen!

Bernie Sanders‘ REVOLUTIONARY Speech @ the People’s Summit 2017

CALL FOR THE PEOPLE’S SUMMIT: BUILDING THE POLITICAL REVOLUTION

At a time of tremendous turmoil and progressive opportunity, we invite you to participate in a historic convening of organizations and individuals committed to social, racial and economic justice.  On June 9-11 2017, in Chicago, we seek to bring together activists committed to a different kind of agenda: a People’s Agenda that can enhance and expand issue campaigns and hold all elected officials accountable to popular demands for justice, equality and freedom. We envision this Summit as further deepening the relationship between participating organizations rooted in principled anti-corporate politics, development of community leaders, direct action not based on partisan identification, and strategic organizing to build power. The Summit itself will include plenary and workshop sessions devoted to key issues such as the Fight for 15, mass incarceration and criminal justice reform, voting rights and expanding democratic participation, a tax on Wall Street speculation to fund human needs and jobs, climate justice toward a sustainable economy, improved Medicare for All, the fight for free and debt-free higher education, secure retirement through expanding social security, ending HIV/AIDS, achieving Constitutional pay equity for women, and ending deportations and support for DREAMers, among others. We will take action in Chicago against the big money system of politics that expands the power of the wealthy and corporations at the expense of the people. We will also celebrate with music and a “festival of joyous rebellion.” We hope to see you in Chicago, June 9-11, at McCormick Place.

https://www.thepeoplessummit.org/

 

PowerPost

Other lessons from the People’s Summit

June 12
CHICAGO — Over three long and boisterous days, from Friday to Sunday, 4,000-odd proudly left-wing activists organized along Chicago’s waterfront with a simple goal: transforming the United States as quickly as possible. The headlines focused on Sen. Bernie Sanders’s (I-Vt.) speech, but the focus of the conference was on a “movement” that, according to the activists, is happily identified with the senator but not limited by him.The left is going local. In the halls, when there was buzz about a politician not named “Bernie Sanders,” it often concerned an office far, far from the political spotlight. It was Christine Pellegrino, who took a deep red Assembly seat in a New York special election; it was Larry Krasner, the new DA nominee from Philadelphia. A breakout star of the conference was Chokwe Antar Lumumba, the new mayor of Jackson, Miss., whose father had briefly held the office only to pass away before implementing a progressive agenda.The elder Lumumba’s victory had been heralded by socialists who were simply not used to winning in the South — but this year his son, with the backing of Sanders’s group, won a landslide election. His agenda: “Social justice, economic democracy, and making sure people had a voice.”

https://www.washingtonpost.com/news/powerpost/wp/2017/06/12/other-lessons-from-the-peoples-summit/?utm_term=.604c00b4ff97


the peoples summit 2017

Lucy Flores: The Political Revolution is About Putting People Over Party

One of Bernie Sanders‘ first endorsed candidates looks back on her congressional race and how the Democratic Party establishment coalesced against her campaign after she openly supported Sanders over Clinton for President
DATE: 2017-06-21 | LENGTH: 06:54

Thomas Frank on the Demise of the Democratic Party

Katie Halper interviews Thomas Frank, author of ‚Listen Liberal‘, who says the Democratic Party has become the party of affluent professionals and has lost touch with workers and the poor
DATE: 2017-06-20 | LENGTH: 15:54

$15 Dollar Minimum Wage and Free College Education – What’s Going On In San Francisco?

San Francisco city representative Jane Kim tells Paul Jay that she helped lead successful ballot initiatives that won a higher minimum wage, free college for all, and a much higher affordable housing component in new developments; much of this fight has been against corporate Democrats
DATE: 2017-06-20 | LENGTH: 14:09

Running for Congress as a Progressive in a Conservative State

Richard Dien Winfield, a progressive philosophy professor, talks to Paul Jay about his platform and about exploring a run for Congress in Georgia
DATE: 2017-06-19 | LENGTH: 09:43

From Welfare to US Congress, Rep. Gwen Moore’s Fight for the ‚RISE Out of Poverty Act‘

Rep. Gwen Moore tells Paul Jay of her journey from poverty to Congress, and how Bill Clinton’s welfare reforms and corporate Democrats refusal to deal with chronic poverty, has allowed the GOP to obstruct legislation that would bring millions out of deep poverty
DATE: 2017-06-19 | LENGTH: 10:55

The Fight Within the Democratic Party Over California Universal Health Insurance Plan

Michael Lighty of National Nurses United tells Paul Jay how the California Senate passed the „Healthy California“ plan and the coming battle to make it into law
DATE: 2017-06-19 | LENGTH: 12:30

Chicago Activists Working to Take Over Local and National Politics

Anthony Clark, running for Congress in Illinois, Samantha Nichols of Reclaim Chicago, and Gino Betts, running for judge in Chicago, talk about their successes and challenges
DATE: 2017-06-18 | LENGTH: 16:54

Progressives Need to Run for Office Wherever They Can

Shauna McNally, who is running for Congress in Michigan in 2018, talks about the challenges of running against corporate Democrats, but insists it can be done
DATE: 2017-06-18 | LENGTH: 07:19

David Sirota Discusses the Role of Journalism In the Trump Resistance

Investigative Journalist David Sirota discusses the media’s role in the time of Trump, and holding Democrats accountable while Republicans are in power
DATE: 2017-06-17 | LENGTH: 20:24

Progressive Primary Challenger: Senator Joe Manchin A Democrat in Name Only

Activist Paula Jean Swearengin says Manchin is Bought and Paid for, and invested in the demise of West Virginia
DATE: 2017-06-16 | LENGTH: 07:25

Democratic Party Leader Nancy Pelosi Faces Progressive Primary Challenge

Attorney and San Francisco activist Stephen Jaffe is looking to replace out of touch House Minority Leader Nancy Pelosi in congress
DATE: 2017-06-15 | LENGTH: 05:02

Corporate Democrats‘ Ties to Wal-Mart’s Long Record of Fighting Workers‘ Rights: Part 2

Hillary Clinton failed to fight for workers while on Board of Wal-Mart, and continued resisting labor efforts into 2016 presidential campaign
DATE: 2017-06-15 | LENGTH: 06:47

Corporate Democrats‘ Ties to Wal-Mart’s Long Record of Fighting Workers‘ Rights: Part 1

Part one of our conversation with former and current Wal-Mart Associates with the labor organization Our Wal-Mart who talk about current issues facing Wal-Mart employees and the failure of the Democratic Party to stand up for workers.
DATE: 2017-06-14 | LENGTH: 11:40

Democratic Party Neoliberalism Cannot Defeat Trumpism

Michael Lighty of National Nurses United and one of the main organizers of The People Summit tells Paul Jay that the Summit has helped to spur the candidacy of many progressives that are challenging corporate Democrats at every level
DATE: 2017-06-13 | LENGTH: 17:35

Rob Quist Reflects On Recent Montana Congressional Campaign

Quist discusses Republican Greg Gianforte’s assault on Guardian reporter Ben Jacobs. and the lessons from his failed congressional bid
DATE: 2017-06-12 | LENGTH: 07:54

Congressman to Democrats: Stop Sounding Like John McCain on Foreign Policy

Rep. Ro Khanna (D-CA) says U.S. foreign policy is making things worse in the world, that we must learn from our past strategic blunders, support the Iranian Nuclear deal and stop funding Saudi Arabia.
DATE: 2017-06-11 | LENGTH: 07:59

Chase Iron Eyes: The Fight Against the #DAPL Continues

Native resistance to resource extraction is not over, says Chase Iron Eyes of the Standing Rock Sioux
DATE: 2017-06-11 | LENGTH: 10:33

Is a National Progressive Broad Front Possible?

Charles Lenchner of People For Bernie and Paul Jay discuss the Peoples Summit and what comes next
DATE: 2017-06-11 | LENGTH: 15:29

Danny Glover on a New Radical Politics

Danny Glover tells Paul Jay that a new politics includes a fight in the Democratic Party but does not limit itself to that or have illusions about it
DATE: 2017-06-11 | LENGTH: 12:34

Why Did the Union Movement Split Over Supporting Bernie Sanders?

Larry Cohen, Board Chair of Our Revolution and former President of CWA, and Paul Jay discuss whether the big unions that endorsed Clinton have learned any lessons from the 2016 Trump victory
DATE: 2017-06-10 | LENGTH: 12:49

Progressive Resistance to Trump Must Also Challenge Corporate Democrats

At the 2017 People’s Summit, activists Josh Fox, Erika Andiola, Linda Sarsour-and Jim Hightower tell The Real News the resistance must also challenge the oligarchy within the Democratic party
DATE: 2017-06-09 | LENGTH: 04:25

A Socialist Alternative on the Left Emerges in Minneapolis City Council Race

A Democratic Party resistant to enacting a $15 minimum wage inspires socialist activist to run for City Council
DATE: | LENGTH: 06:21

http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=2793&keyword=the%20peoples%20summit%202017

Chokwe Antar Lumumba gewinnt Jackson, Miss., Mayoral Primary Race, schaut vorwärts zum Juni General Election

Die Stimmen sind in. Sieg über 55 Prozent der Stimmen gegen acht weitere Kandidaten, Rechtsanwalt Chokwe Antar Lumumba, 34-Sohn des verstorbenen Jackson, Miss., Bürgermeister Chokwe Lumumba und Community-Aktivist Nubia Lumumba – hat die Jackson Mayoral Primärrennen gewonnen.

Lumumbas führender Opposition, Hinds County Supervisor Robert Graham und fünfmaliger Staat Sen. John Horhn (D-Jackson), hinter ihm die ganze Nacht hinter sich gelassen, berichtet der Clarion-Ledger .

Jackson-Bürgermeister Tony Yarber räumte früher am Abend Dienstag ein und sagte, dass er seine volle Unterstützung hinter Lumumba werfen würde, der nicht nur die radikale und transformative Arbeit, die das Leben seiner Eltern fortsetzte, und sein eigenes, sondern um Jackson zu führen Eine revolutionäre Zukunft.

Chokwe Antar Lumumba lief und verlor die Bundestagswahl 2014 an den damaligen Ratsmitglied Yarber. Zu der Zeit, als er seine Kandidatur im Zuge des unerwarteten Todes seines Vaters nach weniger als einem Jahr im Amt ankündigte, machte Lumumba deutlich, dass er nicht auf den Namen seiner Familie, sondern auf seine Anmeldeinformationen und sein Engagement für sein Volk und die Stadt lief Von Jackson als Ganzes.

Als er das enge Rennen verlor, schrieb Lumumba diese mächtigen Worte:

Ein großer Mann sagte einmal: „Unsere Bewegung wird nicht durch die Größe der Menge gemessen. … Aber durch die Größe unserer revolutionären Herzen. „Der Name des Mannes ist Chokwe Lumumba. Heute Abend stehe ich stolz auf jeden von euch. Ich stehe stolz zu wissen, dass wir diesen Kampf mit Integrität, Mitgefühl, Selbstlosigkeit, Hoffnung und vor allem lieben, Liebe … Liebe für unsere große Stadt und ihre großen Bürger. Wir wurden von vielen gesagt, dass wir zu jung waren, zu unerfahren, zu progressiv – für das Rathaus, vielleicht … Aber nicht für die Stadt Jackson. Ich würde Ihnen unterwerfen, dass das Einzige, was wir zu jung oder zu progressiv sind, glaubt, dass unsere Arbeit mit der Abstimmung aufhört … das geht ganz sicher nicht. Unser Ziel ist es, Jackson Rise für alle unsere Bürger zu machen … nicht nur einige. Mit dem, was gesagt wird, geht die Mission des Volkes weiter … es geht weiter und es hört nicht auf für uns … Free The Land! FREI das Land! FREI das Land! Für die Arbeit … Wir tun für die Leute … Hast heute nicht aufgehört WIR werden weiter als Stadt zusammen aufsteigen. Ich liebe dich und ich danke dir … Jackson steigt … Gemeinsam steigen wir auf! „

Lumumba ist geschäftsführender Gesellschafter von Lumumba & Associates und Mitglied der Malcolm X Grassroots Movement . Er erhielt seinen Bachelor of Arts-Abschluss von der Tuskegee University im Jahr 2005 und verdiente seinen Juris Doctor Abschluss und ein Zertifikat in Sport-und Unterhaltungsrecht von der Thurgood Marshall School of Law an der Texas Southern University.

Lumumba ist Gründungsmitglied des Mississippi Human Rights Collective und ko-organisiert die „Stand Up to Take It Down“ -Rallye im State Capitol, um die Beseitigung des Confederate Battle Emblems aus der Mississippi State Flag zu unterstützen. Er ist derzeit als Medienvertreter der Koalition für wirtschaftliche Gerechtigkeit tätig und war maßgeblich an der Mitautorisierung “ Die Volksplattform“.

Lumumba wird sich gegen ein Feld der Kandidaten – einschließlich republikanischen Primärsieger Jason D. Wells; Unabhängige Jaclyn Maske, Gwen Ward Osborne Chapman und Kenneth Swarts; Und liberalistischen korinthischen Sanders – in den allgemeinen Wahlen am 6. Juni, aber er wird von vielen erregten und hoffnungsvollen Jackson-Bürgern angenommen, um der nächste Bürgermeister der Stadt zu sein.

Jackson steigt .https://de.upost.info/jxnrising-chokwe-antar-lumumba-gewinnt-jackson-miss-mayoral-primary-race-schaut-vorw-rts-zum-juni-general-election-747431

DER KAMPF UM WIRTSCHAFTS-DEMOKRATIE
23.-24. Januar – Chokwe Lumumba Center, Jackson, Mississippi

Fotos dieser Veranstaltung finden Sie auf unserer Flickr Seite.

„Wie sich der Süden entwickelt, so entwickelt sich auch die Nation“, schrieb einst W.E.B. DuBois. Ohne Zweifel ist der heutige Süden der Vereinigten Staaten ein Schauplatz rasanter wirtschaftlicher Globalisierung und Umgestaltung, mit einem boomenden Finanzsektor (Charlotte/North Carolina gilt als „Wall Street des Südens“), internationaler Automobilproduktion und wachsenden militärischen und medizinischen Einrichtungen sowie Immobilienunternehmen.

Doch dieser „Boom des US-Südens“ führte nicht zu wirtschaftlicher Umverteilung. Vielmehr hat er stagnierende Löhne, Feindseligkeit gegenüber Gewerkschaften und eine Vertiefung des Rassismus nach sich gezogen. Weil der Süden zugleich eine zentrale Machtbasis der Republikanischen Partei geworden ist , die momentan die nationale Politik diktiert, ist die Frage der sozialen Gerechtigkeit in „Dixie“ nicht länger eine regionale Angelegenheit, sondern von großer Bedeutung für das ganze Land.

Wie können Aktivistinnen und Aktivisten vor diesem Hintergrund eine neue Vision des Südens entwickeln, die auf partizipativer Demokratie, wirtschaftlicher Gerechtigkeit und Gleichberechtigung für alle Schwarzen und „People of Color“ gründet?

“Der Kampf um Wirtschaftsdemokratie: Eine Basisversammlung des United States Social Forum (USSF),” gemeinsam ausgerichtet vom New Yorker Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem US-Sozialforum und Cooperation Jackson, bringt soziale Akteure, die an der Schaffung einer Genossenschaftswirtschaft im US-Süden beteiligt sind, mit Bürgern aus Jackson/Mississippi zusammen. Wir wollen gemeinsam diskutieren, wie die regionale Bewegung für wirtschaftliche Gerechtigkeit und für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner gestärkt werden kann. Die Versammlung ist zugleich eine Auftaktveranstaltung des US-Sozialforums, das vom 24. bis 27. Juni 2015 in mehreren US-Städten stattfinden wird.

http://www.rosalux-nyc.org/de/the-struggle-for-economic-democracy/

 

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