Ein gigantischer Riss im Larsen-C-Schelfeis der Antarktis wird bald dazu führen, dass sich ein Eisberg von der doppelten Größe des Saarlandes löst. Wenn er sich gelöst hat, wird es keine zwei Jahren dauern, bis er vollständig geschmolzen ist. Die Klimaschutzorganisation 350.org: Er soll: „Esso wusste, was sie verursachen-Eisberg“ (#ExxonKnew Iceberg) heissen. In den letzten zwei Jahrzehnten sind bereits sieben Schelfeise von insgesamt zwölf an der Antarktischen Halbinsel zerfallen oder stark zurückgegangen. Grund dafür ist nach dem Vermutungen der Wetterforscher der Klimawandel. Die Initiative 350.org verweist auf eine ESSO-Werbung, in der der Konzern 1962 erklärt hat: Wir können Eisberge zum Schmelzen bringen! Was das Unternehmen dann aber verschwieg, war, dass seine Wissenschaftler einige Jahre später herausfanden, dass die weitere Verbrennung von Öl tatsächlich zum Abschmelzen der Pole führen werde. Mit dem Namen: „Esso wusste es-Eisberg“, will 350.org die Verantwortung Essos für den Klimawandel und seine Auswirkungen aller Welt deutlich machen.

Riss im Larsen-C-Schelfeis:
Gigantischer Eisberg wird sich bald lösen

21. Juni 2017 um 16:03 Uhr
gGigantischer Riss im Larsen-C-Schelfeis der Antarktis
Ein gigantischer Riss im Larsen-C-Schelfeis der Antarktis wird bald dazu führen, dass sich ein Eisberg von der doppelten Größe des Saarlandes löst. © dpa, John Sonntag, lof wst

Ein Koloss von 5.000 Quadratkilometern Größe

Eine gigantische Eismasse in der Antarktis steht kurz vor dem Abbrechen: Satellitenbilder der europäischen Weltraumbehörde Esa zeigen, dass ein seit langem beobachteter Riss im Larsen-C-Schelfeis nur noch 13 Kilometer von der Eiskante entfernt ist. Der Eisgigant nehme Fahrt auf, schreibt der britische Leiter des Antarktis-Projekts Midas, Adrian Luckman, auf Twitter: „Er bewegt sich unaufhaltsam zum Kalben.“

Der Eisberg wird zwei Jahre auf dem Meer treiben

Satellitenbild vom März 2017  vom Larsen-C-Schelfeis
Dies ist ein optisches Satellitenbild vom März 2017 mit der ganzen Länge des Risses im Larsen-C-Schelfeis. © dpa, Landsat, gfh

Wann der Koloss sich vom Schelfeis löst, können Forscher nicht genau vorhersagen. „Es kann sein, dass es heute passiert oder noch ein oder drei Monate dauert“, sagte Daniela Jansen vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Der Eisklotz wird mit rund 5.000 Quadratkilometern doppelt so groß sein wie das Saarland. Nach Angaben des AWI wird er zu den fünf größten Eisgiganten der vergangenen 30 Jahre zählen. „Wenn er sich gelöst hat, wird es keine zwei Jahren dauern, bis er vollständig geschmolzen ist“, so Jansen. Eine Gefahr für Menschen oder für die Schifffahrt besteht demnach nicht.

Schelfeise sind auf dem Meer schwimmende Eismassen, die von Gletschern gespeist werden und mit ihnen noch verbunden sind. Dass davon Eisberge kalben, ist ein natürlicher Prozess. Im Januar war der Riss im Schelfeis Larsen C schon 175 Kilometer lang, dann tat sich zunächst nichts mehr. „Anfang Mai setzte sich der Spalt dann nicht an seiner alten Spitze fort, sondern verzweigte sich“, so Jansen. Innerhalb weniger Tage wuchs der Riss um 17 Kilometer. Vor gut einer Woche verlängerte er sich um weitere 16 Kilometer und änderte die Richtung: Seine Spitze zeigt jetzt Richtung Meer. Die Wissenschaftler hatten diese Entwicklung erwartet. „Es gibt Vorzugswege, die Risse nehmen“, erklärt die Wissenschaftlerin. „Das hat etwas mit der Spannung im Eis zu tun.“

Klimawandel spielt seine eigene Rolle

Für die Forscher ist weniger der Abbruch des Eisberges spannend als die Entwicklung des Schelfeises im Anschluss. „Uns interessiert, ob die neu entstandene Front stabil bleibt oder sich immer weiter zurückzieht und das Schelfeis schließlich zerbricht“, sagt Jansen. In den letzten zwei Jahrzehnten seien bereits sieben Schelfeise von insgesamt zwölf an der Antarktischen Halbinsel zerfallen oder stark zurückgegangen. Grund dafür sei vermutlich der Klimawandel, sagt die Glaziologin.

(Quelle: www.wetter.de)

http://www.wetter.de/cms/riss-im-larsen-c-schelfeis-gigantischer-eisberg-wird-sich-bald-loesen-4116262.html

 

 

In 1962 Humble Energy, a division of the company that would go on to be known as Exxon, ran a full page ad in Life Magazine bragging about their ability to melt glaciers. They say that time makes fools of us all, but Exxon was more than foolish, they were criminally reckless.

What Exxon didn’t tell anyone was that only a few years after running that ad, their scientists warned the company’s executives that CO2 emissions from burning fossil fuels really was melting glaciers, and that it they kept burning fossil fuels that would lead to devastating consequences.

And their scientists were right. As I write this, one of the largest ice shelves in Antarctica is at breaking point. A giant rift has been rapidly developing in the Larsen Ice Shelf for years, threatening to split the shelf in two.

The speed of the crack has increased dramatically in the past few months and scientists are expecting that any day now an iceberg more twice the size of than Luxembourg, or twice the size of Samoa, will calve off and collapse into the ocean, in one of the most dramatic displays of the destruction Exxon and their peers in the fossil fuel industry have unleashed upon the planet.

This collapse of the ice shelf was created by Exxon’s climate denial; it should be named after it too.

Call on the UK Antarctic Place Names Committee to name the iceberg that is about to form from Larsen C the #ExxonKnew Iceberg.

The UK Antarctic Place Names Committee is responsible for naming the Larsen Ice Shelf and they have a process for submitting place name suggestions. For every signature collected on the petition we will fill out a Antarctic Place Names Proposal form and submit it to the secretary of the committee.

Whenever the world thinks of the loss of polar ice, they should remember that #ExxonKnew; they knew the damage they were doing but spent millions delaying action anyway.

Make sure their greed and denial is not forgotten. Click here to put the #ExxonKnew Iceberg on the map.

Aaron for 350.org


350.org is building a global climate movement. You can connect with us on Facebook, follow us on Twitter, and become a sustaining donor to keep this movement strong and growing.

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