„Katar (Großinvestor in Deutschland) ist leider seit Jahren ein Finanzier von Terrorismus und das auf sehr hohem Niveau. Damit muss Schluss sein“, sagte Trump. Wo bleiben die Forderungen der deutschen Politik und der deutschen Medien, dass da untersucht werden muss? Opfern die deutschen Politiker unsere Sicherheit vor dem Terror den Interessen der deutschen Wirtschaft? Außer Trump behaupten auch mehrere Staaten im Nahen Osten (auch solche, wie Saudi-Arabien, die selbst im Verdacht stehen, Terror zu finanzieren) dass Katar Terrorismus finanziert! Sie haben 59 Einzelpersonen und zwölf Organisationen aufgelistet, die Doha unterstützt habe. Ägypten behauptet: Doha habe „bis zu eine Milliarde Dollar“ (890,55 Millionen Euro) Lösegeld an eine mit der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) verbündete „Terrorgruppe“ bezahlt. Minister Müller hatte schon vor Jahren behauptet, dass Katar Terror födert. Merkel widersprach und wusch Katar rein: Der IS habe Unterstützung von Staaten nicht nötig, erklärte sie. Da aber der IS-Terror viele Menschenleben kostet, inzwischen auch in Europa, haben wir da nicht ein Recht, dass es eine Untersuchung etwa vor dem Internationalen Strafgerichtshof oder dem UN-Sicherheitsrat gibt, was an den Vorwürfen dran ist? Der Konflikt unter den arabischen Staaten gibt uns vielleicht endlich die Möglichkeit, die Finanzquellen der Terroristen kennen und austrocknen zu können. Es ist schon erstaunlich, dass die deutsche Politik keine Untersuchung der Vorwürfe fordert, wo sie doch sonst betont, unsere Rechte einschränken zu müssen und mit der Nato Krieg im Nahen Osten führen zu müssen, um den Terrorismus besser bekämpfen zu können. Katar ist Großinvestor der deutschen Wirtschaft (VW, Siemens, Deutsche Bank, Hapag Lloyd, u.a.) – wird dem unsere und die Sicherheit vieler Menschen im Irak, Iran, in Syrien und vielen Ländern geopfert?

US-Präsident kritisiert Katar, US-Außenminister fordert Ende der Blockade

10. Juni 2017

Rex Tillerson: „Wir erwarten, dass diese Staaten umgehend Schritte zur Deeskalation unternehmen und Gesten des guten Willens zeigen, um die Erschwernisse für alle Seiten zu beenden.“ Washington – Verwirrende Signale aus Washington: Während US-Präsident Donald Trump Katar als langjährigen Unterstützer von Terrorismus kritisiert, fordert US-Außenminister Rex Tillerson ein Ende der Blockade.
„Katar ist leider seit Jahren ein Finanzier von Terrorismus und das auf sehr hohem Niveau. Damit muss Schluss sein“, sagte Trump am Freitag in Washington und stellte die Isolation als Ergebnis seiner eigenen Gespräche in der Region dar. bloomberg politics Außenminister Rex Tillerson hatte Minuten zuvor erklärt, die Isolation des Emirats durch Saudi-Arabien und andere arabische Staaten habe negative humanitäre Folgen. Auch der US-geführte Kampf gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat werde dadurch beeinträchtigt. Die USA unterhalten ihren größten Militärstützpunkt im Nahen Osten in Katar. „Wir erwarten, dass diese Staaten umgehend Schritte zur Deeskalation unternehmen und Gesten des guten Willens zeigen, um die Erschwernisse für alle Seiten zu beenden“, erklärte Tillerson vor Reportern. Saudi-Arabien hat zurückhaltend auf diese Aufforderung reagiert. Zwar wurde der Aufruf am Samstag von der staatlichen Nachrichtenagentur SPA aufgegriffen. Allerdings fehlte Tillersons Aussage, die Isolation des Emirats durch das Königreich und andere arabische Staaten habe negative humanitäre Folgen. Saudi-Arabien und Bahrain begrüßten dagegen die Forderung von Trump, Katar müsse die Terrorfinanzierung beenden. Russland bot indes eine Vermittlung im Konflikt zwischen Katar und seinen Nachbarn an. Die größte Herausforderung sei der Kampf gegen den Terrorismus – deshalb bräuchten die arabischen Staaten Einigkeit, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow nach einem Gespräch mit seinem katarischen Amtskollegen Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani am Samstag in Moskau. Der Minister aus Katar betonte, sein Land setze auf eine diplomatische Lösung des Konflikts. (Reuters, APA, dpa, 10.6.2017) – derstandard.at/2000059054548/USA-fordern-Ende-der-Katar-Blockade

Katar-Krise: Arabische Staaten legen „Terroristen“-Liste vor

9. Juni 2017, 07:10
Auflistung von 59 Einzelpersonen und zwölf Organisationen, die Doha unterstützt haben soll

Riad – Saudi-Arabien und seine Verbündeten haben im Streit mit Katar eine umfangreiche Liste mit angeblich von Doha unterstützten „Terroristen“ vorgelegt. Das Dokument zeige, dass Katar „einerseits ankündigt, Terrorismus zu bekämpfen, und andererseits diverse Terrororganisationen unterstützt und beherbergt“, teilten Riad sowie die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten und Bahrain am Freitag mit.

Die Liste enthält Namen von 59 Einzelpersonen und zwölf Organisationen. Die vier arabischen Staaten hatten am Montag die diplomatischen Beziehungen zu Katar überraschend gekappt. Begründet wurde dies unter anderem mit Katars Verbindungen zu „Terrororganisationen“. Das Emirat ist seitdem in der Region weitgehend isoliert, der Landweg dorthin ist gesperrt, der Flugverkehr stark behindert.

Ägypten verlangte am Donnerstag Ermittlungen des UNO-Sicherheitsrats gegen Katar. Doha habe „bis zu eine Milliarde Dollar“ (890,55 Millionen Euro) Lösegeld an eine mit der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) verbündete „Terrorgruppe“ bezahlt, die im Irak Mitglieder der katarischen Königsfamilie entführte habe, sagte Ägyptens Vize-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ihab Mustafa. Er nannte keine weiteren Einzelheiten und verwies auf Medienberichte. „Sollte sich das bestätigen, wäre dies eine eindeutige Unterstützung von Terrorismus“, sagte Mustafa. (APA, 9.6.2017

https://derstandard.at/2000059001827/Katar-Krise-Arabische-Staaten-legen-Terroristen-Liste-vor?ref=rec

UNTERSTÜTZUNG FÜR IS-MILIZ
Golfstaat Katar in der Terror-Falle
Katar gibt den IS-Terroristen angeblich Geld. Außenminister Khalid Al-Attiyah weist das zurück. In Berlin glaubt man den Beteuerungen nicht. Ein Stellvertreter Merkels stellt Katar als Investor in Deutschland infrage.
Mit Ausbruch der Irak-Krise steht der kleine Golfstaat Katar unter verschärfter Beobachtung. Dem finanzkräftigen Emirat wird vorgeworfen, die Islamisten-Miliz Islamischer Staat (IS) zu unterstützen. Das Thema ist brisant. Wie brisant, kann man daran sehen, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Wochenende dazu genötigt sah, zu dem Thema Stellung zu beziehen.
Sie reagierte damit auf Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), der am vergangenen Mittwoch in einem Interview mit dem ZDF im Zusammenhang mit der Finanzierung der IS-Terroristen in Syrien und im Irak das „Stichwort Katar“ genannt hatte. Merkel ging daraufhin am Sonntag in einem ARD-Interview auf Distanz. Die IS-Gruppe sei finanziell sehr gut aufgestellt, ohne, soweit sie das wisse, von einem Staat unterstützt zu werden, sagte Merkel.

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