US-Amerikaner flogen schon 898 Bombenangriffe auf Afghanen in diesem Jahr! In 29 von 34 Provinzen sind Menschen durch die Gefechte zwischen Taliban, Regierung und westlichen Kräfte aus ihren Heimatdörfern vertrieben worden: Mehr als 100.000 Menschen wurden in diesem Jahr schon zu Binnenflüchtlingen – Was hat der ganze Krieg den Menschen gebracht, was den Waffenfabrikanten, was an Einflussgebieten für westliche Staaten? Wie soll das Land jemals wieder auf die Beine kommen, und wer will das überhaupt? Wann wird das öffentlich diskutiert?

 

Mehr als 100.000 Binnenflüchtlinge in Afghanistan seit Jahresbeginn

In Afghanistan sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit Anfang des Jahres rund 103.000 Menschen vor Gefechten zwischen radikalislamischen Taliban und Sicherheitskräften geflohen. In 29 von 34 Provinzen seien Menschen aus ihren Heimatdörfern vertrieben worden, heißt es in einem Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA). Beinahe die Hälfte aller Binnenflüchtlinge würde inzwischen im Norden des Landes registriert. Dieser galt lange als verhältnismäßig ruhig. Insgesamt sei die Zahl der Vertriebenen verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2016 um 36 Prozent zurückgegangen. – Dagegen hat sich die Zahl der US-Luftangriffe im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht, wie der Sprecher der US-Streitkräfte in Kabul, William Salvin, bestätigte. Zwischen Januar und Ende April habe die Luftwaffe 898 Luftangriffe geflogen. Im gleichen Zeitraum 2016 seien es weniger als 300 gewesen.

Bildergebnis für flüchtlinge in afghanistan

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