In der UNO-Charta versprachen die UNO-Mitgliedsstaaten uns Menschen der Welt nach den 60 Millionen Weltkriegstoten 1945: Wir verbannen den Krieg von der Welt! Wir organisieren die Sicherheit weltweit über die UNO durch gemeinsame Sicherheitsmaßnahmen (d.h. nicht über Militärbündnisse einiger Staaten)! Wir lösen alle Konflikte nur noch mit friedlichen Mitteln. In der Menschenrechtserklärung beschlossen die UNO-Mitglieder auf massiven Druck von Demonstranten in Paris 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dass alle Menschen ein Menschenrecht auf Frieden und Leben haben. Hier einige Institute und ein Blog, die beobachten, wie weit wir dabei sind, diese Beschlüsse umzusetzen! Wichtig für alle, die sich für diese Ziele einsetzen wollen und unser Menschenrecht auf eine friedliche Welt durchsetzen wollen.

Quellen, die uns zeigen, wo es brennt und wo die Menschheit eingreifen sollte:

Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF)

AKUF

In diesen Ländern fanden im Jahr 2016 Kriege oder bewaffnete Konflikte statt (nach der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung):

 

1. Kolumbien (FARC) seit 1964
2. Nigeria seit 2009
3. Mali seit 2012
4. Algerien seit 1992 (bewaffneter Konflikt)
5. Tunesien seit 2013 (bewaffneter Konflikt)
6. Libyen seit 2011
7. Ägypten seit 2013
8. Sudan (Darfur) seit 2003
Sudan (Blauer Nil, Südkordofan) seit 2011
9. Südsudan seit 2010
10. Zentralafrikanische Republik seit 2006
11. DR Kongo (Ostkongo) seit 2005
12. Burundi seit 2015 (bewaffneter Konflikt)
13. Mosambik seit 2013 (bewaffneter Konflikt)
14. Somalia seit 1988
15. Jemen (Al-Qaida)

seit 2010

Jemen (Huthi) seit 2014
16. Irak seit 1998
17. Syrien seit 2011
18. Türkei (Kurdistan) seit 2014
19. Ukraine seit 2014

20.

Russland   (Nordkaukasus)

seit 1999

21. Armenien/ Aserbeidschan seit 2013 (bewaffneter Konflikt)
23. Afghanistan seit 1978
24. Pakistan seit 2007
25. Indien (Assam) seit 1990 (bewaffneter Konflikt)
Indien (Kaschmir) seit 1990
Indien (Naxaliten) seit 1997
26. Myanmar (Kachin u.a.) seit 1984
27. Thailand (Südthailand) seit 2004
28. Philippinen (Mindanao) seit 1970
Philippinen (NPA) seit 1970 (bewaffneter Konflikt)

 In Klammern: Region oder Konfliktpartei

Hier findest du die Karte zum Ausdrucken.

Die Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung bringt einmal im Jahr eine Übersicht über die Kriege und bewaffneten Konflikte, die im vorangegangenen Jahr stattgefunden haben. Laut dieser Forschungseinrichtung fanden 2016 weltweit 25 Kriege und 7 sogenannte bewaffnete Konflikte statt. Das ist eine ganz schön große Zahl und wenn man die Weltkarte betrachtet, sind zahlreiche Länder eingefärbt.

Nicht alle Kriege betreffen ein ganzes Land, viele beschränken sich auf eine bestimmte Region des Landes. In manchen Ländern gibt es gleich

mehrere Kriegsregionen, wie zum Beispiel in Indien.

Einige Kriege gibt es schon seit sehr vielen Jahren wie beispielsweise im Sudan. Andere Kriege sind zum wiederholten Mal ausgebrochen, obwohl sie schon einmal beendet waren.

Zwei Kriege in Afrika betreffen mittlerweile auch die Nachbarländer: Von dem Krieg in Nigeria sind auch die Nachbarländer Tschad und Kamerun betroffen. In Kenia gibt es Kämpfe durch den Krieg in Somalia.

Der Konflikt zwischen Israel und Palästina wird auch 2016 von den Forschern und Forscherinnen nicht mehr zu den Kriegen und bewaffneten Konflikten gezählt. Trotzdem kommt es dort immer noch fast täglich zu Gewaltausschreitungen

auf beiden Seiten.

2016 gab es zum ersten Mal seit einigen Jahren keinen neuen Krieg oder gewalttätigen Konflikt. Manche Konflikte zeigen auch Anzeichen einer Besserung, wie zum Beispiel Kolumbien. Dort wurde nach über 50 Jahren ein Friedensvertrag unterzeichnet.

Als Krieg werden gewaltsame Konflikte bezeichnet, die beständig andauern und organisiert sind. Eine der Kriegsparteien müssen reguläre Streitkräfte einer Regierung sein. Wenn diese Eigenschaften nicht zutreffen, spricht man von einem bewaffneten Konflikt statt von einem Krieg.

Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF)

AKUF

Willkommen bei der AKUF

Die Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) informiert Sie auf dieser Website umfassend über das weltweite Kriegsgeschehen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Unter Laufende Kriege finden Sie Übersichten und aktuelle Kurzanalysen zu den aktuellen Kriegen.
Das Kriege-Archiv enthält Analysen, Übersichten und Statistiken zu sämtlichen Kriegen seit 1945.
Unsere Publikationen enthalten weitere Arbeitsergebnisse und sind zum Teil online verfügbar.
Unter Projekte informieren wir Sie über laufende und abgeschlossene Forschungs- und Lehrprojekte.
Auf der Team-Seite erfahren Sie Arbeitsschwerpunkte und Kontakt-Adressen unserer Mitarbeiter/innen.

Kriegerische Auseinandersetzungen prägen auch fünfzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg weite Teile der Welt. Die gewaltsame Austragung sozialer Konflikte erweist sich als anhaltende Begleiterscheinung der gesellschaftlichen Entwicklung insbesondere in den Ländern der sog. Dritten Welt.

Die AKUF erfasst und typologisiert alle aktuellen Kriege und bewaffneten Konflikte, ermittelt und analysiert statistische Trends zum Kriegsgeschehen und trägt auf dieser Basis zur Theoriebildung über Kriegsursachen bei. Die Daten der AKUF, ihre Kriegsdefinition und ihre Kriegstypologie bilden heute im deutschen Sprachraum die meistverwendete empirische Grundlage einschlägiger Publikationen und werden auch von staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen und Organisationen, von Zeitschriften, elektronischen Medien und von Schulbuchverlagen als Hintergrund- und Basismaterial genutzt.

https://www.wiso.uni-hamburg.de/fachbereich-sowi/professuren/jakobeit/forschung/akuf.html/

Kriegsgeschehen im Jahr 2016

In diesem Jahr verzeichnet die Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung weltweit insgesamt 32 Kriege und bewaffnete Konflikte.

https://www.wiso.uni-hamburg.de/fachbereich-sowi/professuren/jakobeit/forschung/akuf/aktuelles/pressemitteilung1.html

Willkommen beim HIIK

am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) ist als unabhängiger, gemeinnütziger und interdisziplinärer Verein am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg angesiedelt.

Seit 1991 widmet sich das HIIK der Förderung und Verbreitung des Wissens um Entstehung, Verlauf und Beilegung inner- und zwischenstaatlicher politischer Konflikte.

In dem jährlich erscheinenden Konfliktbarometer werden die jeweils aktuellen Forschungsergebnisse veröffentlicht. Zudem aktualisiert und pflegt das HIIK fortlaufend die Datenbank CONTRA.

Um mehr über unsere Arbeit rund um das Konfliktbarometer und die dahinterstehende Methodik herauszufinden, laden wir Sie ein, in den entsprechenden Kategorien zu navigieren.

Conflict Barometer 2016

Conflict Barometer 2016Sie können das aktuelle Conflict Barometer 2016 hier herunterladen (PDF-Version)

Veröffentlichung des Conflict Barometer 2016

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) veröffentlicht seine neuen Ergebnisse und Analysen zu politischen Konflikten für das Jahr 2016 am 24. Februar 2017! Für weitere Informationen besuchen Sie uns auch gerne auf Facebook und bei Twitter (@HIIK_eV).

http://hiik.de/de/

Konfliktbarometer

Das seit 1992 erscheinende Konfliktbarometer ist unsere jährliche Analyse des globalen Konfliktgeschehens und die zentrale Publikation des HIIK. Gewaltlose und gewaltsame Krisen, Kriege, Staatsstreiche sowie Friedensverhandlungen stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. In der Zusammenfassung des Verlaufs der weltweiten Konflikte präsentiert das HIIK anschaulich die Entwicklungen im vergangenen Jahr, die grafisch und in Form von Texten erläutert werden. Das Global Conflict Panorama beschreibt hierbei die generelle Entwicklung, die einzelnen Regionalteile geben sodann in Form von deskriptiven Texten einen Einblick in das Konfliktgeschehen in Asien, Europa, den Amerikas sowie im subsaharischen Afrika und im Vorderen und Mittleren Orient und Maghreb.

Das Konfliktbarometer hat dabei mit jedem Jahr eine steigende Leserschaft und ein zunehmendes wissenschaftliches Renommee erfahren. Dabei ist das Institut seit seiner Entstehung aus einem Forschungsprojekt in den frühen neunziger Jahren beständig gewachsen: Mit nicht mehr als zwanzig Mitarbeitern gestartet, ist das Konfliktbarometer heute Ergebnis der Arbeit von über 200 jungen Konfliktforschern, die sich zumeist neben ihrem Studium engagieren. Die wissenschaftliche Expertise des HIIK wird dabei auch durch seine enge institutionelle und personelle Anbindung an das Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg sichergestellt.

Unsere Arbeit sowie unsere Publikationen basieren ausschließlich auf ehrenamtlicher Arbeit und werden aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert. Wenn Sie mit unserem Produkt zufrieden sind und es Ihnen bei Ihren Zielen weiterhilft, so würden wir uns über eine Unterstützung unserer Arbeit freuen. Sie sind eingeladen uns zu kontaktieren um mehr über die vorhandenen Optionen zu erfahren. Wir sind für jede Spende dankbar!

 

http://hiik.de/de/konfliktbarometer/

Vergessene Kriege

Ein Blog der das zumeist unberichtete Kriegsleid aufzuspüren sucht:

Die Welt beobachtet den Schauplatz von Kampf und Tod, den sie sich im übrigen nur schwer vorstellen kann, denn das Bild des Krieges ist kaum zu vermitteln. Nicht mit der Feder, der Stimme, oder der Kamera. Der Krieg ist nur für jene eine Wirklichkeit, die in seinem blutigen, abstoßenden, schmutzigen Inneren sitzen.  Ryszard Kapuściński

Ursprüngliche Motivation für diesen Blog lieferten die zahlreichen Konflikte, die unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit jeden Tag ihre Opfer fordern. Zunächst war es der Versuch einen gewissen Überblick über die Opferzahlen zu geben, dann aktuelle Nachrichten aufzubereiten und mit Quellennachweisen und Recherchemöglichkeiten zu veröffentlichen. Ausführlichere Berichte und Reportagen sollen weitere Einblicke liefern

http://vergessene-kriege.blogspot.de/

Opferzahlen

AKTUELL: Artikel zu Opferzahlen sind getaggt und lassen sich hier abrufen.

Die Idee zu diesem Blog entstand aus der Zählung von Kriegs- und Konfliktopfern. Für einen Zeitraum von knapp zehn Monaten (September 2009 – Juli 2010) wurden dafür alle UNMITTELBAREN Opfer von Konflikten gezählt. Dazu wurden täglich hunderte von Presseberichten ausgewertet.

Aufbereitet wurden die Zahlen mit dem App „Widgenie“. Dieses wurde jedoch leider kommerzialisiert, so dass eine direkte grafische Aufbereitung nicht mehr möglich war. Entscheidender war aber der Aufwand der Zählung, beliefen sich die Zahlen der Opfer in dem genannten Zeitraum auf etwa 34.000. Dies zu aktualisieren war leider nicht mehr möglich.

Entscheidender sollte ohnehin sein, dass man einen Eindruck über das TÄGLICHE Sterben bekommt und dabei auch nicht vergisst, dass die meisten Opfer von Konflikten nicht in Kampfhandlungen sterben, sondern aufgrund von Flucht, Vertreibung und Menschenrechtsverletzungen oder daraus resultierenden Krankheiten ihr Leben verlieren.

Insofern geben diese Zahlen keinen angemessenen Überblick, verdeutlichen aber, wie viele Konfliktherde existieren, wo Kampfhandlungen ein Hinweis für noch schwerwiegendere Folgen sind.

Eigene Erhebung (Zahl der Opfer zwischen dem 19.09.2009 und Juli 2010 basierend auf Medien-, NGO- und UN-Berichten als Excel-Tabelle)

Eigene Erhebung (Anhang zur obigen Tabelle mit Details zur Kategorie „Rest“)
Zählung von „iraqbodycount“ (Tote Zivilisten seit dem US-Einmarsch 2003)
Zählung vom Projekt „Justice in Mexiko“ (Opfer des mexikanischen Drogenkrieges)

Zählung von „The Bureau of Investigative Journalism“ zu Opfern des Drohnenkrieges in Pakistan
Zählung von „The Bureau of
Investigative Journalism“ zu Opfern des Drohnenkrieges in Jemen

Zählung von „The Bureau of Investigative Journalism“ zu Opfern des Drohnenkrieges in Somalia

UNO-Charta: http://www.unric.org/de/charta

Charta der Vereinten Nationen

Druckversion (PDF)

Präambel

charter.jpgWIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN – FEST ENTSCHLOSSEN,

  • künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat,
  • unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob groß oder klein, erneut zu bekräftigen,
  • Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können,
  • den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern,…….

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte:

Resolution der Generalversammlung 217 A (III).

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte PRÄAMBEL Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,…..

Artikel 3 Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person……..

http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s