War die „Mutter aller Bomben“ (bei dem Begriff läuft einem schon ein Schauer über den Rücken) doch eine kleine Atombombe? Die USA warfen sie vor wenigen Wochen in Afghanistan. Es war die größte konventionelle Bombe im US-Arsenal. So wurde es zumindest über die Medien verbreitet. Doch in Wahrheit dürfte es sich um eine Bombe mit besonders hohem Gehalt an Uran 238 und Uran 236 gehandelt haben. Denn diese geächteten Uran-Waffen, deren Verwendung als Kriegsverbrechen gelten, haben die US Air Force und ihre in der NATO versammelte „willige Allianz“ im Kosovo, in Serbien, Afghanistan, Libyen, Irak eingesetzt. Im ersten Irakkrieg 1991 haben die alliierten Streitkräfte mindestens 320 Tonnen dieser Uranmunition eingesetzt – im Krieg 2003 sollen es sogar 2000 Tonnen gewesen sein. Die US-Regierung hat bestätigt, dass auch im Anti-IS-Krieg bei Bombardierungen in Syrien Uran-Munition, also „kleine Atombomben“, verwendet worden war.

Kriegsverbrechen der NATO mit irren Atom-Waffen

Die USA und vielleicht auch ihre NATO-Verbündeten bombardieren mit Uranmunition. Bei der Explosion entstehen hochgiftige Gase – ein klares Kriegsverbrechen. Ganze Regionen in Irak, Kosovo, Serbien und Afghanistan sind wegen der radioaktiven Kontamination verseucht und eigentlich nicht mehr bewohnbar. Ein Genozid droht.

Autor: Wolfgang Freisleben

US-Präsident Donald Trump war stolz als er verkündete, dass die USA die GBU-43/B, die „Mutter aller Bomben“, erstmals über Afghanistan abgeworfen haben, um Tunnel von IS-Terroristen zu zerstören. Es war die größte konventionelle Bombe im US-Arsenal. So wurde es zumindest über die Medien verbreitet.

Doch in Wahrheit dürfte es sich um eine Bombe mit besonders hohem Gehalt an Uran 238 und Uran 236 gehandelt haben. Denn diese geächteten Uran-Waffen, deren Verwendung als Kriegsverbrechen gelten, haben die US Air Force und ihre in der NATO versammelte „willige Allianz“ im Kosovo, in Serbien, Afghanistan, Libyen, Irak eingesetzt.

Im ersten Irakkrieg 1991 haben die alliierten Streitkräfte mindestens 320 Tonnen dieser Uranmunition eingesetzt – im Krieg 2003 sollen es sogar 2000 Tonnen gewesen sein.

US-Regierung bestätigte Bombardierungen mit Uran-Munition

Die US-Regierung hat bestätigt, dass auch im Anti-IS-Krieg bei Bombardierungen in Syrien Uran-Munition, also „kleine Atombomben“, verwendet worden war. Zugegeben wurde, dass dies angeblich nur zweimal am 18. und 23. November 2015 geschehen sei. Dabei seien 5.100 Schuss Uranmunition von einem Bodenkampfflugzeug des Typs A-10 Thunderbolt II eingesetzt worden, was einer Menge von 1.530 kg an abgereichertem Uran entspricht.

Das Pentagon begründete dies mit der „Art der Ziele“, ohne näher zu erläutern, welche es gewesen sind. Inzwischen weiß man aber, dass diese Munition in Syrien auch gegen „weiche Ziele“ eingesetzt wurde, wie zum Beispiel gegen Tankfahrzeuge des IS.

Dies beweist, dass die Vereinigten Staaten von Amerika und seine NATO-Verbündeten unentwegt genau jene Kriegsverbrechen begehen, die sie z. B. dem syrischen Machthaber Assad vorwerfen. Aber was bedeutet es, wenn Politiker in Europa und den USA über den Einsatz der schrecklichsten Waffen der Gegenwart beharrlich den Mantel des Schweigens ausbreiten? Als Mitwisser systematischer Kriegsverbrechen?

Die Antwort muß wohl lauten: Sie sind Komplizen. Und vielleicht sogar Mittäter. Dann nämlich, wenn ihre Kampfflugzeuge die gleiche, in den USA hergestellte und verheerende Munition bei Einsätzen in Afghanistan oder anderswo verwenden wie die US-Air-Force.

 Araber beschuldigen auch Israel wegen Uran-Beschuss

Arabische Staaten beschuldigten im Jänner 2009 auch Israel, im Gaza-Krieg Munition mit abgereichertem Uran gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt zu haben. Zugleich wurden immer wieder Vorwürfe wegen des Einsatzes von Phosphorgranaten laut.

Die weltweit anerkannte Wissenschaftlerin Rosalie Bertell, die in Atomfragen auch die Bundesrepublik Deutschland beraten hat, erklärt deshalb:

„Es ist wissenschaftlich unbestritten, dass das abgereicherte Uran beim Verbrennen von Temperaturen bis zu 5000 Grad Celsius einen unsichtbaren gefährlichen Metallrauch erzeugt. Dies allein stellt eine Verletzung des Genfer Protokolls für das Verbot des Gebrauchs von Gas im Krieg dar, denn Metallrauch entspricht einem Gas.“

Rosalie Bertell ist sich mit anderen renommierten Wissenschaftlern wie den Amerikanern Dr. Leonard Dietz und Prof. Asaf Durakovic, den deutschen Professoren Dr. Siegwart-Horst Günther und Dr. Albrecht Schott, der kanadischen Geophysikerin Leuren Moret, um nur einige wenige zu nennen, darüber einig, dass allein im Irak, wo im Krieg 2003 etwa 2000 Tonnen Uranmunition und -bomben eingesetzt wurden, in den nächsten 15-20 Jahren ca. 5-7 Millionen Menschen an den Folgen der Anwendung dieser Uranwaffen sterben werden – und zwar an Krebs und aggressiven Leukämien.

Das wäre ein neuer Genozid. Und die dafür Verantwortlichen dieses völkerrechtswidrigen Krieges, der wie der Kosovokrieg mit Lügen begann, nämlich der amerikanische Präsident George W. Bush und der ehemalige britische Premierminister Tony Blair, gehören beide eigentlich aufgrund dieser Kriegsverbrechen vor ein Kriegsverbrechertribunal.

Bei der Explosion entstehen giftige Nanopartikelchen

Auch amerikanischen Militärwissenschaftlern ist inzwischen bekannt, dass die bei der Explosion von Uranmunition entstehenden winzigen Nanopartikelchen – hundertmal kleiner als ein rotes Blutkörperchen – eingeatmet oder mit der Nahrung aufgenommen, im menschlichen und tierischen Körper überall hinwandern können: in alle Organe, ins Gehirn, in die weiblichen Eizellen und in den männlichen Samen.

Schon 1997 wurde bei fünf von 25 amerikanischen Veteranen, die seit dem Golfkrieg 1991 Uran-Fragmente im Körper haben, abgereichertes Uran 238 im Sperma festgestellt! Überall wo sich Uran 238 ablagert, kann es darum zu folgenden Krankheitsbildern kommen:

Einem Zusammenbruch des Immunsystems wie bei Aids mit ansteigenden Infektionskrankheiten; schweren Funktionsstörungen von Nieren und Leber; hochaggressive Leukämie und andere Krebserkrankungen; Störungen im Knochenmark; genetische Defekte und Missbildungen mit Aborten und Frühgeburten bei Schwangeren, Alle Krankheiten, wie sie auch nach den amerikanischen Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki, der Tschernobyl-Katastrophe auftraten und zuletzt auch wieder nach der japanischen Fukushima- Katastrophe.

Doch jegliche Diskussion über dieses Thema wird von Politikern und den Mainstream-Medien in Europa und den USA unterdrückt. Dabei sind die Zusammenhänge zwischen den Krebserkrankungen in den ehemaligen Kriegsgebieten und dem Einsatz von Uranmunition nicht zu übersehen.

Die deutsche Bundesregierung leugnet sogar einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz der Uranmunition und den Krebs- und Leukämie-Erkrankungen bei Soldaten und Kindern in den Kriegsgebieten – in Serbien, im Kosovo, in Somalia, Afghanistan, Irak usw..

Dokumentarfilmer Wagner lieferte die Beweise – gefeuert

Der preisgekrönte deutsche Dokumentarfilmer Frieder Wagner hat in den Filmen „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“ – 2004 im WDR gesendet und mit einem Preis ausgezeichnet – und dem frei produzierten Kinodokumentarfilm „Deadly Dust – Todesstaub“ (2007) diese Kriegsverbrechen dokumentiert und mit den Ergebnissen von akribischen Labor-Untersuchungen untermauert.

Doch danach bekam Wagner plötzlich keinen Auftrag mehr – und wurde als Außenseiter behandelt. Auch andere Journalisten bestätigen, dass das Tabu-Thema Uran-Munition erfolgreich unter den Teppich gekehrt werden konnte. Denn ihr Einsatz ist ein Kriegsverbrechen, das noch in der Zukunft Millionen zivile Opfer fordern wird.

In einem Interview mit der Internet-Ausgabe der „Deutschen Wirtschafts Nachrichten“ präzisierte er die grauenhaften Folgen dieser Kriegsverbrechen. Demnach kommt es bei der Anwendung von Uranwaffen bei Mensch und Tier zu Chromosomenbrüchen. Der genetische Code wird verändert.

Das ist seit Jahrzehnten eine wissenschaftliche Tatsache und der amerikanische Arzt Dr. Karl Muller, hat dafür schon 1946 den Nobelpreis erhalten.

Wagner und sein Film-Team waren 2003 nicht nur 14 Tage im Irak, sondern auch in Serbien und später im Kosovo, um Beweise zu sammeln. Von überall haben sie Boden- und Wasserproben, aber auch Gewebeproben von Tieren mitgebracht und diese massenspektroskopisch am geologischen Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main untersuchen lassen.

Uran 238 und 236 in den Proben nachgewiesen

In fast allen diesen Proben konnte Uran 238, also abgereichertes Uran, nachgewiesen werden. „Aber das besonders Furchtbare ist, dass wir in den meisten dieser Proben auch das Uran 236 nachweisen konnten, das in der Natur nicht vorkommt“, erläutert Wagner. „Es entsteht erst, wenn man Brennstäbe der Atomkraftwerke für einen erneuten Gebrauch wieder aufbereiten muss. Das bedeutet, dass die sogenannte „Koalition der Willigen“ auch Uran aus ausgemusterten Brennstäben aus Atomkraftwerken für die Herstellung von Uranmunition und -bomben verwendet hat. Unser Nachweis durch die Massenspektro-Analyse ist wissenschaftlich einwandfrei und unwiderlegbar.“

Wagner ergänzt: „Aus einer vertraulichen Mitteilung des britischen Verteidigungsministeriums wissen wir inzwischen, dass schon die Anwendung von 40 Tonnen dieser Uranmunition in bewohnten Gebieten zu 500.000 Nachfolgetoten führt – und zwar durch so entstehende hochaggressive Krebstumore und Leukämien.“

Uranbomben auch im Jugoslawien-Krieg eingesetzt

Im Bosnienkrieg 1995 wurde die kleine serbische Stadt Hadzici, 15 km entfernt von Sarajewo, mit Uranbomben vom Typ GBU 28, schwer bombardiert. Der Grund: Die Serben hatten dort ein Reparaturwerk für Panzer. Damals ahnten die Serben, dass die eingesetzten Bomben auch nach ihrer Anwendung lebensgefährlich für die Bewohner sein könnten und siedelten etwa 4.000 Bürger aus Hadzici in das serbische Gebirgsstädtchen Bratunac um.

Doch es war zu spät, denn viele dieser Menschen waren schon kontaminiert. Und so starben in den nächsten Jahren von den umgesiedelten Bürgern aus Hadzici inzwischen ca. 1.112 an aggressiven Krebserkrankungen, während in Bratunac selbst nur wenige Menschen an Krebs erkrankten.

Der britische Journalist Robert Fisk sagte darum zu Recht im britischen „Independent“: Man hätte auf die Grabsteine dieser Menschen schreiben können: Gestorben an den Folgen von Uranmunition.

Im Mai 2002 und im Sommer 2003 entsandte das Uranium Medical Research Center (UMRC) und eine NGO aus Kanada unter Leitung von Prof. Dr. Asaf Durakovic jeweils ein Forschungsteam nach Afghanistan. Die erste Forschungsgruppe konzentrierte sich auf die Region um Jalalabad. Die Zweite erweiterte die Studie um die Hauptstadt Kabul mit ihren annähernd 3,5 Millionen Einwohnern.

Menschen aus Jalalabad und Kabul besonders vergiftet

In der Stadt selbst fanden die Forscher die höchste registrierte Anzahl an unbeweglichen Zielen, die während der Operation „Enduring Freedom“ 2001 beschossen wurden. Aber das Team war nicht auf den Schock vorbereitet, der durch die Ergebnisse bei ihnen auslöst wurde.

Tests mit einer Anzahl Menschen aus Jalalabad und Kabul zeigten Konzentrationen, die 400 – 2000 Prozent über denen lagen, die in normalen Populationen vorkommen – Mengen, die nie zuvor in Untersuchungen an Zivilisten gemessen worden waren, auch nicht in Tschernobyl. In Jalalabad und in Kabul zeigte sich so, dass Uran das hohe Ausmaß an Krankheiten verursachte.

Anders als im Irak zeigten die UMRC-Laboruntersuchungen in Afghanistan auch hohe Konzentrationen von nicht-abgereichertem Uran. Weshalb die Kontamination viel höher als bei den Opfern des abgereicherten Urans im Irak war. In Afghanistan wurde also eine Mischung aus sogenanntem „jungfräulichem Uran“ und dem Abfall von Anreicherungsprozessen in Atomreaktoren verwendet. Daher wurde in allen Proben auch das Uran 236 gefunden.

Erschreckend hoher Verseuchungsgrad in Afghanistan

Ohne Ausnahme wurde jede Person, die eine Urinprobe abgegeben hatte, positiv auf Urankontamination getestet. „Die spezifischen Ergebnisse wiesen einen erschreckend hohen Verseuchungsgrad auf. Und die Konzentrationen waren 100-400mal größer als jene der Golfkriegs-Veteranen, die von UMRC 1999 und später 2003 bei unserer Reise im Irak getestet worden waren“, bezeugte Dokumentarfilmer Wagner.

Im Ergebnis bedeutet das, dass Afghanistan zum Testfeld für eine ganz neue Generation bunkerbrechender Uranbomben benutzt worden war, die hohe Konzentrationen von allen möglichen Uranlegierungen enthielten.

Der in den USA lebende gebürtige Afghane Prof. Dr. Mohammad Daud Miraki erklärte Wagner, dass er nach einer Reise durch Afghanistan schwerst geschädigte Kinder in den Hospitälern z. B. von Kabul gesehen und fotografiert hat, die dann wenige Tage nach der Geburt unter furchtbaren Schmerzen gestorben sind. Er erzählte auch, dass alle Beteiligten, die Ärzte dieser Kinder, aber auch deren Eltern, nicht nur um ihre Karriere, sondern um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie sich an Untersuchungen von Schäden beteiligen, die einen Uranwaffen-Hintergrund vermuten lassen. Konkret führte Dr. Miraki gegenüber Frieder Wagner an: „Eltern wollten ihre Namen und die ihrer geschädigten Kinder nicht nennen und Ärzte wollten sich an solchen Untersuchungen nicht beteiligen.“

Das dramatische an diesen Kriegsverbrechen ist, saß sich niemand um die Zivilbevölkerung kümmert. Und natürlich auch nicht um verwundete Soldaten.

Viele Dollar-Milliarden nötig um Irak zu dekontaminieren

Frieder Wagner ist sich sicher: „Man müsste in diesen Ländern Milliarden von Dollars investieren! Basra zu säubern würde allein 200 Millionen Dollar pro Jahr kosten! Und nur die Brücken über den Euphrat zu dekontaminieren, würde Milliarden kosten. Was für die Erkrankungen der Veteranen der USA, Kanadas und Großbritanniens gilt, muss man um das 1000-fache erhöhen, was die Bevölkerung in den betroffenen Ländern betrifft. Und es wurde von unseren Regierungen alles unternommen, diese Informationen zu unterdrücken.“

Was Wagner im Irak, im Kosovo und in Serbien bei seinen Dreharbeiten an schwer missgebildeten, gerade geborenen Babys sehen musste und er zusätzlich die Ergebnisse der Probenanalysen heranzieht, lässt das nur einen Schluss zu: Durch die Verwendung der Uranmunition sind im Irak, im Kosovo, in Serbien und natürlich auch in Afghanistan ganze Regionen wegen der radioaktiven und hochgiftigen Kontamination eigentlich nicht mehr bewohnbar.

Dies wurde vor wenigen Jahren durch eine Veröffentlichung der irakischen Presseagentur bestätigt, in der stand, dass nach Untersuchungen von unabhängigen, irakischen Wissenschaftlern festgestellt wurde, dass durch die Bombardierung der Alliierten mit Uranbomben im Krieg 1991 und 2003 allein im Irak heute mindestens 18 Regionen nicht mehr bewohnbar sind und dass deshalb die Bevölkerung dort evakuiert werden müsste. Aber all diesen so Geschädigten wird kaum geholfen. Sie werden völlig allein gelassen.

http://www.freisleben-news.at/kriegsverbrechen-der-nato-mit-irren-atom-waffen/

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