Wie können wir konkret dazu beitragen, dass das US-Imperium und seine Vasallen nicht erneut Hunderttausende töten und das nächste ihnen nicht hörige Land zerstören? Mit den Mitmenschen über die Erfahrungen mit den US-Kriegen der letzten Jahre sprechen! Die Position Nordkoreas darstellen (unten einige Links) und die Aufnahme von Friedensverhandlungen fordern, die Einstellung der US-Manöver Einstellung der Atomversuche. Die Position des wahrscheinlichen neuen Präsidenten Südkoreas nach den Wahlen im Mai darstellen, der neuen Regierung die Lösung des Konfliktes zu überlassen und ihn nicht vorher weiter verschärfen. Leserbriefe schreiben oder Beschlüsse fassen und öffentlich machen, die sich gegen eine gewaltsame „Lösung“ des Konfliktes mit Nordkorea richten und von allen Staaten und v.a. auch den USA die Einhaltung des Völkerrechts fordern, d.h. des Kriegs- und Gewaltverbotes und Verbotes eines Angriffskrieges. Dies hat nichts mit der Unterstützung des Systems in Nordkorea zu tun, sondern nur mit der Verteidigung des Rechts auf Frieden.

Die Westmedien suchen derzeit mit allen Mitteln Nordkorea als Bedrohung aufzubauen! Wie sie es vor dem Angriff auf Irak oder Libyen getan haben oder im Konflikt in der Ukraine gegen Russland!

Was sich andere Länder als selbstverständliches Recht herausnehmen, Raketen zu testen oder Atomwaffen zu besitzen, wird Nordkorea als Drohung angelastet! Dabei weiß jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, dass das Land niemanden angreifen will, sondern es andere Länder wie das US-Imperium nur abschrecken will, es anzugreifen. Nordkorea hat immer wieder betont, dass es seine Tests einstellt, wenn die USA und Südkorea mit ihm einen Friedensvertrag abschließen und ihre Militärmanöver an seinen Grenzen einstellen!

Mit dem medialen Trommelfeuer sollen wir  Bürger dazu gebracht werden, einen Angriffskrieg des Westens als notwendig zu akzeptieren, uns zumindest nicht aktiv gegen den Krieg zu wenden und nicht das Völkerrecht gegen das US-Imperium und seine Vasallen zu verteidigen:

Es kommt jetzt auf jeden Einzelnen von uns an, den nächsten Angriffskrieg des US-Imperiums auf ein ihm nicht unterwürfiges Land zu verhindern! Haben wir den Mut uns dem medialen Trommelfeuer gegen Nordkorea entgegenzustellen und unsere Mitmenschen  zu informieren. Da wir das vor dem Angriff auf Irak, Afghanistan, Libyen nicht oder unzureichend getan haben, konnten das US-Imperium und seine Vasallen Hunderttausenden das Leben nehmen und Nationalstaaten zerstören und Länder ins Chaos stürzen.

Tun wir ihnen den gefallen nicht! Die Oligarchie in den USA – die Finanzmagnaten – verdienen an Kriegen und der Unterwerfung anderer Länder! Die Oligarchen in Vasallenstaaten wie Deutschland werden sich nicht dagegen wenden, sie verdienen mit an den Kriegen und der Unterwerfung anderer Länder.

Wir zahlen mit der Verschwendung unserer Steuern für Aufrüstung und Krieg! Wir zahlen, weil die Kriege Terrorismus fördern, der uns dann auch bedroht! Wir zahlen, weil diese Entwicklung bei den Menschen weltweit Angst auslösen. Wir zahlen, weil gerade Krieg und Militär die größten Umweltverschmutzer sind und den Klimawandel vorantreiben. Wir kommen in immer größere Gefahr, dass diese Kriege sich zu einem Weltkrieg entwickeln, der alles Leben auf der Welt auslöscht.  Und wir sind vor allem Menschen, die kein Kriegsleid erleben wollen für sich und auch für alle anderen Menschen auf der Erde.

Haben wir Mut, auch wenn die Medien uns einbläuen wollen, dass alle Nordkorea als größte Bedrohung ansehen, wie vor einigen Monaten Putin oder Assad, vor einigen Jahren Saddam oder Gaddafi als größte Bedrohungen aufgebaut worden sind, weil sie sich nicht dem Imperium unterworfen haben.

Unsere wirkliche Bedrohung ist die Oligarchie des Imperiums: Wir brauchen einen demokratischen Zusammenschluss, um ihre Macht brechen zu können, die Welt in noch mehr Chaos stürzen zu können.

Wie können wir konkret dazu beitragen, dass das US-Imperium nicht erneut Hunderttausende tötet und das nächste Land zerstört?: Mit den Mitmenschen über die Erfahrungen mit den Kriegen der letzten Jahr sprechen! Die Position Nordkoreas darstellen (unten einige Links) und die Aufnahme von Friedensverhandlungen fordern, die Einstellung der US-Manöver und von Nordkorea als Gegenleistung der Atomversuche. Die Position des wahrscheinlichen neuen Präsidenten Südkoreas nach den Wahlen im Mai darstellen, der neuen Regierung die Lösung des Konfliktes zu überlassen. Leserbriefe schreiben oder Beschlüsse fassen, die von allen Staaten und v.a. auch den USA die Einhaltung des Völkerrechts fordern, d.h. des Kriegs- und Gewaltverbotes und Verbotes eines Angriffskrieges.

Lassen wir uns auch nicht einschüchtern, wenn wir das Völkerrecht verteidigen,  durch das Argument, wir würden das nordkoreanische System unterstützen! Damit wurde versucht,  auch Kritiker des Irak- und Libyenkrieges ins Abseits zu drängen. Wir sollten uns zudem fragen, was wir wirklich gesichert über Nordkorea wissen? Was wir wissen ist, dass der Westen nie Probleme hatte mit den brutalsten Diktatoren zusammenzuarbeiten (etwa Saudi-Arabien), wenn es seinen Eliten nützt.

Wolfgang Lieberknecht, Initiative für den Aufbau eines Netzwerkes Internationaler Foren in den Wahlkreisen für die Diskussion der Weltlage und die Kontrolle vor allem der westlichen und deutschen Außenpolitik und Außenbeziehungen

Links:
Position Nordkoreas:

Zeit: UNO:Nordkorea wirbt vor UNO für Friedensvertrag mit dem Süden

New York (AFP) Nordkorea hat vor den Vereinten Nationen für einen Friedensvertrag mit Südkorea geworben. Um eine erneute Eskalation des Konflikts zwischen den beiden verfeindeten Ländern wie vor zwei Monaten zu verhindern, müsse das Waffenstillstandsabkommen „unverzüglich“ durch einen Friedensvertrag ersetzt werden, sagte der nordkoreanische Außenminister Ri Su Yong am Donnerstag in einer Rede bei der UN-Generaldebatte in New York. Bei der militärischen Auseinandersetzung im August habe „Nordostasien und die ganze Welt vor Angst den Atem angehalten“.
http://www.zeit.de/news/2015-10/02/uno-nordkorea-wirbt-vor-uno-fuer-friedensvertrag-mit-dem-sueden-02080606

Fokus: Unverzüglicher“ FriedensvertragRichtungswechsel? Nordkorea überrascht mit neuem Vorstoß

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un.

Nordkorea wirbt vor der UNO für einen Friedensvertrag mit dem Süden, um erneute Eskalation des Konflikts zu verhindern. Die jüngste militärische Auseinandersetzung im August versetzte die ganze Welt in Alarmbereitschaft. Nun kündigt Nordkorea an, bereit für Gespräche zu sein.

Nordkorea hat vor den Vereinten Nationen für einen Friedensvertrag mit Südkorea geworben. Um eine erneute Eskalation des Konflikts zwischen den beiden verfeindeten Ländern wie vor zwei Monaten zu verhindern, müsse das Waffenstillstandsabkommen „unverzüglich“ durch einen Friedensvertrag ersetzt werden.

Das sagte der nordkoreanische Außenminister Ri Su Yong am Donnerstag in einer Rede bei der UN-Generaldebatte in New York. Bei der militärischen Auseinandersetzung im August habe „Nordostasien und die ganze Welt vor Angst den Atem angehalten“.

Formaler Kriegszustand zwischen Nord- und Südkorea

Süd- und Nordkorea befinden sich formal noch im Kriegszustand, weil nach dem Koreakrieg von 1950 bis 1953 kein Friedensvertrag geschlossen wurde.

Im August hatte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un nach einem Schusswechsel an der Grenze die Truppen des kommunistischen Landes in Gefechtsbereitschaft versetzt. Auslöser war die Explosion einer Landmine im Grenzgebiet, für die Südkorea den Norden verantwortlich gemacht hatte.

USA soll sich ebenfalls am Friedensvertrag beteiligen

Um einen Friedensvertrag zu ermöglichen, müssten vor allem die USA eine „mutige Entscheidung“ treffen, sagte Ri. Nordkorea sei bereit, Gespräche zu führen.

Washington pocht bisher darauf, dass Pjöngjang sich vor dem Beginn von Verhandlungen bereit erklären muss, auch über sein Atomprogramm und die Menschenrechtslage in dem abgeschotteten Land zu sprechen.

http://www.focus.de/politik/ausland/unverzueglicher-friedensvertrag-richtungswechsel-nordkorea-ueberrascht-mit-neuem-vorstoss_id_4986709.html

Postion des südkoreanischen Favoriten bei den Präsidentschaftswahlen im Mai:

Moon Jae-in, Favorit bei der Präsidentenwahl am 9. Mai, kritisiert die Thaad-Stationierung Seoul/Peking – Die chinesische Regierung hat den beschleunigten Aufbau eines US-Raketenabwehrsystems in Südkorea massiv kritisiert. Sie forderte die USA und Südkorea am Mittwoch auf, das System zurückzuziehen. Auch in Südkorea stieß der Beginn der Arbeiten auf Proteste. Moon Jae-in, Favorit für die am 9. Mai anstehende südkoreanische Präsidentenwahl, forderte, die Stationierung auszusetzen und die Entscheidung darüber der neuen Regierung zu überlassen. – (:::)

Präsidentschaftskandidat Moon Jae-in ließ erklären, mit der Entscheidung werde die öffentliche Meinung ignoriert. Erst nach einer breit geführten Debatte und weiteren Beratungen mit den USA solle eine Entscheidung über das Raketenabwehrsystem getroffen werden. – derstandard.at/2000056601082/Suedkorea-US-Raketenabwehr-wird-Wahlkampfthema

Völkerrecht: UNO-Charta:

WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN – FEST ENTSCHLOSSEN,

  • künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat,
  • (….)
    Artikel 2

Die Organisation und ihre Mitglieder handeln im Verfolg der in Artikel 1 dargelegten Ziele nach folgenden Grundsätzen:

1. Die Organisation beruht auf dem Grundsatz der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder.

(…)

3. Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel so bei, daß der Weltfriede, die internationale Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden.

4. Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.

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