Sag deinem Papa: Ich hatte schon Angst, dass er nicht mehr – wie Bush, Clinton oder Obama – bereit ist, die militärische Übermacht des Westens einzusetzen, um die anderen Völker der Welt  in die Schranken zu weisen, wenn nötig auch mit Gewalt! Seit seinem Angriff auf Syrien und seinen Drohungen gegen Nordkorea bin ich überzeugt, dass er seine Reden im Wahlkampf nicht so gemeint hat und doch der Richtige ist. Ich habe verstanden, dass er das nur machen musste, weil viele Amerikaner ihr Söhne und Töchter nicht mehr für die imperialen Ziele der „Wallstreet“, der westlichen Geldelite opfern wollen. Dass sie die Kriegskosten nicht mehr mit der Verrottung der Infrastruktur, des Bildungs- und Gesundheitswesens und mit Sozialkürzungen für die Steigerung der Rüstungsausgaben zahlen wollen. Mit unserer leidigen Demokratie kann man unsere Ziele eben manchmal nur dadurch durchsetzen, dass man im Wahlkampf so tun muss, als hätte man die Sorgen der Bürger verstanden! Zum Glück haben wir nach der Wahl die Medien, die unseren Schwenks den Bürgern schon richtig verkaufen werden. 

Sag deinem Papa: Seit dem Angriff auf Syrien ist wieder alles gut zwischen uns! Ich hatte schon Angst, dass er nicht mehr bereit ist, die militärische Übermacht unserer westlichen Staaten einzusetzen, um die anderen Völker der Welt  in die Schranken zu weisen, wenn nötig auch mit Gewalt! Wie Bush, Clinton oder Obama es getan haben. Wäre ja noch schöner, wenn die Vermögenden der westlichen Welt nicht mehr die jungen Leute ihrer Länder und die Steuern der Bürger einsetzen können, um die Rohstoffe und  Märkte der anderen Länder ausbeuten und ihre globale Vorherrschaft durchsetzen zu können! Seit seinem Angriff auf Syrien und seinen Drohungen gegen Nordkorea bin ich überzeugt, dass er doch der Richtige ist! Vielleicht sogar noch besser als sie!

Ich habe verstanden, dass seine Reden im Wahlkampf nicht ernst gemeint waren.  Manchmal muss man halt den Wählern Sachen versprechen, um Wahlen gewinnen zu können. Das ist der Nachteil der Demokratie.  Ich habe verstanden, dass er das nur machen musste, weil viele Amerikaner ihr Söhne und Töchter nicht mehr für die imperialen Ziele der westlichen Geldelite opfern wollen! Dass sie nicht mehr mit der Verrottung der Infrastruktur, des Bildungs- und Gesundheitswesens und mit Sozialkürzungen für die Steigerung der Rüstungsausgaben zahlen wollen. Mit unserer leidigen Demokratie kann man unsere Ziele eben manchmal nur dadurch durchsetzen, dass man im Wahlkampf so tun muss, als hätte man die Sorgen der Bürger verstanden! Aber zum Glück haben wir eine repräsentative Demokratie, wo man nach der Wahl ganz anders handeln kann, als vor der Wahl zugesagt. Und zum Glück haben wir unsere Medien, die unseren Schwenks den Bürgern schon richtig verkaufen werden. Und die dafür sorgen, dass alles so weitergeht, wie wir im Westen es seit 500 Jahren gewöhnt sind: Auf Kosten der ganzen Welt zu leben!  Ich bin froh, dass dein Papa versteht, dass das in Gefahr ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten viele Länder ihre Unabhängigkeit durchsetzen und behindern jetzt unsere Konzerne bei der Ausbeutung ihrer Rohstoffe und dem Absatz unserer Waren auf ihren Märkten. Durch diese Nationalstaaten und den industriellen Aufstieg Chinas ist unsere Vorherrschaft gefährdet.

Das Monopol auf die Industrie und das Bestehen von Nationalstaaten nur in der westlichen Welt waren ja die Grundlage unserer Vorherrschaft. Damit diese Länder, die ja jetzt auch Industrie und moderne Waffen haben, sich nicht gegen uns zusammenschließen, um Gleichberechtigung durchzusetzen und so unseren Sonderstatus zu gefährden, muss man die Länder jetzt in die Schranken weisen. Das schaffen wir im Westen nur gemeinsam. Lernen wir aus unseren Erfahrungen: In zwei Weltkriegen haben wir uns gegenseitig geschwächt, weil wir uns nicht einigen konnten, welcher europäische Nationalstaat die Welt beherrschen soll. Dadurch haben wir uns so geschwächt, dass wir die koloniale Besetzung des Rests der Welt nicht mehr aufrechterhalten konnten.

Die USA gehen den richtigen Weg, um den Trend wieder umzukehren, sag das deinem Papa: Die Länder einzeln angreifen und – wenn nötig – deren Staaten zerstören. In Irak, in Afghanistan und Syrien, in Mali und Somalia und Libyen haben wir das schon gut hinbekommen. Sag deinem Vater, ich war von vornherein dafür, dass Deutschland sich an dem Krieg in Irak beteiligt, war damals aber leider nicht Kanzlerin.  Wir sind gern bereit, mehr von den Steuern für diesen Krieg um die Erhaltung der westlichen Vorherrschaft einzusetzen. Wir haben ja in de Nato auch für die Erhöhung unserer Rüstungsausgaben auf zwei Prozent unserer Wirtschaftsleistung gestimmt. Wir haben im vergangenen Jahr schon deutlich die Rüstungsausgaben erhöht und übernehmen für dieses Ziel auch immer mehr Verantwortung, indem wir unsere jungen Leute in die Kriegsgebiete schicken. Wir kriegen es ja dank unserer Super-Medien immer wieder hin, die Länder, die wir angreifen wollen, und vor allem ihre Führer als solche Unmenschen darstellen, dass unsere Bürger akzeptieren, dass man mit denen nicht verhandeln kann, sondern sie beseitigen muss, auch wenn man dafür internationales Recht bricht.

Sag deinem Papa, dass wir mit unserem Kurs zwar das Risiko des Endes der Menschheit eingehen werden, da wir nicht verhindert haben, dass jetzt auch andere Länder Atomwaffen haben. Aber wir werden es wohl schaffen, sie unten zu halten, auch wenn wir in immer mehr Ländern Krieg führen, denn sie werden wohl nicht zu den Atomwaffen greifen! Und bei allen anderen Waffen sind wir ihnen immer überlegen. Und wir haben unsere Bürger so in den Schulen und über die Medien trainiert, dass sie nicht den Mut haben, sich gegen die Obrigkeit zusammenschließen und eine Gegenmacht aufzubauen, auch wenn sie sehen, dass wir die Welt immer mehr ins Chaos stürzen!

Aber warum sollten wir unsere militärische Überlegenheit nicht nutzen, unsere Interessen durchzusetzen, hier kann sich jeder überzeugen:

Bildergebnis für rüstungsausgaben weltweit 2016

Bemerkung zum Text: 

Das hat Frau Merkel so natürlich nicht so gesagt!  Aber ich denke dass sie oder zumindest ihr Umfeld so denkt und sie in diese Richtung lenkt. Wenn ihr das anders seht, freue ich mich über Gegenargumente oder weitere Gesichtspunkte. Und ich hoffe natürlich, dass wir doch die Kraft finden, das aufzubauen, was die Welt nach 1945 beschlossen hat in der UNO-Charta und der Menschenrechtserklärung: Aufbau der heute sicher möglichen Welt mit menschenwürdigem Leben für alle, mit Frieden und Gerechtigkeit, in der niemand mehr hungert, arm oder arbeitslos ist und als gleichberechtigtes Mitglied der einen menschlichen Familie respektiert wird.
Wolfgang Lieberknecht, Initiative für den Aufbau eines Internationalen Forums!

Ranking der 15 Länder mit den weltweit höchsten Militärausgaben im Jahr 2016 (in Milliarden US-Dollar)

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157935/umfrage/laender-mit-den-hoechsten-militaerausgaben/

 

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