Südafrika flirtet mit der Atomkraft obwohl es prädestiniert ist für Solar- und Windkraftanlagen. Südafrikas Pläne aber zum massiven Ausbau der Atomkraft sind vorerst gestoppt. Der Oberste Gerichtshof des Landes erklärte ein geplantes Abkommen über eine strategische Partnerschaft mit dem russischen Atomkonzern Rosatom für unrechtmäßig und verfassungswidrig. Das Gericht kippte außerdem Kooperationsabkommen im Atomsektor mit den USA und Südkorea. Zwei Umweltorganisationen hatten geklagt mit der Begründung, die Abkommen seien nicht im Parlament debattiert worden.

Südafrikas Pläne zum massiven Ausbau der Atomkraft vorerst gestoppt
Südafrikas Pläne zum massiven Ausbau der Atomkraft mit Hilfe Russlands sind vorerst gestoppt. Der Oberste Gerichtshof des Landes erklärte ein geplantes Abkommen über eine strategische Partnerschaft mit dem russischen Atomkonzern Rosatom für unrechtmäßig und verfassungswidrig. Der Deal sah Medienberichten zufolge den Bau eines Atomkraftwerks und eines Forschungsreaktors vor. Die Anlage hätte bis 2030 9,6 Gigawatt Strom erzeugt. Das Gericht kippte außerdem Kooperationsabkommen im Atomsektor mit den USA und Südkorea. Zwei Umweltorganisationen hatten geklagt mit der Begründung, die Abkommen seien nicht im Parlament debattiert worden.

ENERGIEWENDE AM KAP

Südafrikas Flirt mit der Atomkraft

Sonne bis zum Abwinken: Südafrika ist prädestiniert für Solarenergie. An den Küsten weht es zudem kräftig genug für den profitablen Betrieb von Windkraftanlagen. Trotzdem flirtet der Kap-Staat mit der Atomkraft.

Ein zeitgleich veröffentlichter Bericht der Internationalen Agentur für alternative Energien (IRENA) kommt zu dem Schluss: Immer preisgünstigere alternative Energieträger könnten bis zum Jahr 2030 rund 50 Prozent von Afrikas Energiebedarf decken. Das wäre ein Vielfaches im Vergleich zu heute, wo Wind-, Sonnen- und Wasserkraft etwa in Südafrika gerade mal auf einen Anteil von fünf Prozent kommen. Dort ist der Zugang zu Strom von 30 Prozent beim Ende der Apartheid auf heute immerhin beachtliche 80 Prozent gestiegen.

 http://www.handelsblatt.com/technik/energie-umwelt/energiewende-am-kap-suedafrikas-flirt-mit-der-atomkraft/12442332.html

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