Ich möchte eine These von Michael Lüders in Zweifel ziehen: Die Regierungen des Westen hätten die Absicht gehabt, Menschenrechte und Demokratie in Afghanistan, Irak, Syrien, Somalia oder Libyen zu fördern und seien dabei gescheitert. Trotz dieses Scheiterns setze der Westen doch immer wieder auf diese Interventionen. Meines Erachtens hatten die westlichen Staaten nie diese Absicht, den Menschen dort zu helfen, sondern das Ziel, entweder ihnen hörige Regierungen einzusetzen, die ihren Konzernen die Rohstoffe überlassen. Oder die Staaten soweit zu zerstören, dass sie über Milizen die Rohstoffe bekommen als Gegenleistung für die Unterstützung mit Waffen. Durch diesen Sturz ins Chaos können die westlichen Eliten zudem verhindern, dass diese Staaten sich zu einem Bündnis zusammenschließen, um gerechtere Wirtschaftsbeziehungen gegen sie durchzusetzen, eventuell im Zusammenschluss mit China oder Russland. Gaddafi etwa arbeitete an so einem Zusammenschluss und wollte eine starke afrikanische Union mit eigenem Parlament und eigener Währung schaffen und war den westlichen Eliten von daher ein Dorn im Auge. Einer, der alles vor einem Jahrzehnt jedem erklärt hat (der es hören wollte), was vorbereitet wird, war US-General Wesley Clark. Hier noch mal für alle, die es nicht kennen, sein Video, in dem jeder Satz Bände spricht.

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