Richard Haass, Präsident des Council on Foreign Relations, des wichtigsten außenpolitischen Netzwerkes der US-Elite, hatte vor dem Angriff der USA auf Syrien zum Militärschlag gegen Assad augefordert: „Die Geschichte bietet selten eine zweite Chance,“ meinte er. Wir wissen seit über zehn Jahren von Ex-General Wesley Clark, dass die USA das Völkerrecht brechen und Assad stürzen wollen. Das Handelsblatt: „Seit heute Morgen befindet sich Amerika im Krieg mit Syrien. Trump wurde über Nacht vom zivilen Präsidenten zum Kriegsherrn. Dies ist der Beginn von etwas Größerem. Nach dem militärischen Eingreifen in Afghanistan, Pakistan und dem Irak wird nun Syrien zum neuen Kampfabschnitt im Kampf der Kulturkreise.“

„Trump hat heute Nacht Ernst gemacht: Die US-Streitkräfte feuerten rund 60 Tomahawk-Marschflugkörper auf einen Stützpunkt der syrischen Luftwaffe. Der Angriff sei eine Reaktion auf den Vorfall mit Giftgas in der nordsyrischen Stadt Chan Scheichun, bei dem mehr als 80 Menschen ums Leben kamen, so die Regierung in Washington. Trump selbst sagte, der Angriff sei im Interesse der nationalen Sicherheit der USA.

Die Geschosse wurden von zwei Kriegsschiffen im Mittelmeer abgefeuert. Die Luftschläge wurden während eines Treffens von Trump mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping ausgeführt. Die Vorgängerregierung von Barack Obama hatte mit militärischen Schritten gegen die syrische Regierung lediglich gedroht – sie aber nicht ausgeführt.

In den USA war die Kriegsbereitschaft seit Tagen gestiegen. In einem Gastbeitrag für die heutige „Financial Times“, der bereits gestern online veröffentlicht wurde, ermuntert Richard Haass, Präsident des Council on Foreign Relations, zum Militärschlag gegen Assad. Es sei wichtig, dass der syrische Präsident für den Giftgaseinsatz einen Preis zahle. Der Einsatz von Cruise Missiles und Drohnen gegen seine Militärstützpunkte sei nicht nur gerechtfertigt, sondern geboten. Haass drängt zur Eile: „Die Geschichte bietet selten eine zweite Chance.“ Diese Worte hatten Gewicht. Als Trump im Wahlkampf gefragt wurde, welche außenpolitischen Autoritäten er am meisten bewundere, fiel nur ein Name: Richard Haass.

Seit heute Morgen befindet sich Amerika im Krieg mit Syrien. Trump wurde über Nacht vom zivilen Präsidenten zum Kriegsherrn. Dies ist der Beginn von etwas Größerem. Nach dem militärischen Eingreifen in Afghanistan, Pakistan und dem Irak wird nun Syrien zum neuen Kampfabschnitt im Kampf der Kulturkreise.“

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